Villa Hueck soll „Villa Humboldt“ heißen

LÜDENSCHEID ▪ Der Marsch durch die Instanzen der Stadtverwaltung und Denkmalbehörden ist noch nicht beendet. Aber die Initiatoren, die die ehemalige Villa Hueck in ein Tagungs-, Gastro- und Vereinszentrum verwandeln wollen (wir berichteten), kommen Schritt für Schritt voran. Und einen Namen für das Projekt haben sie auch schon gefunden: „Villa Humboldt“.

Am Mittwoch will die Stadtverwaltung den Fraktionen in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt die Fortschritte präsentieren und den Politikern die Änderung des Bebauungsplanes empfehlen. Marco Nipkow, einer der Macher des Projektes, sagte gestern im LN-Gespräch: „Wir wissen jetzt, welche Bäume wir fällen dürfen, wo neue Bäume angepflanzt werden, wo die Zufahrten zum Gelände liegen und wo die nötigen Parkplätze geschaffen werden.“ Details wollte Nipkow noch nicht nennen. Ein Artenschutzgutachten sei erstellt, ein Baumwertgutachten ebenfalls. In den nächsten Tagen, so Nipkow weiter, könne mit der Sanierung des Altbaus begonnen werden. Das Signal der Denkmalschützer stehe kurz bevor, der Fensterbauer in den Startlöchern. Doch noch kann nur im bestehenden Altbau gearbeitet werden.

Wenn der Ausschuss am Mittwoch bei seiner positiven Haltung zur „Villa Humboldt“ bleibt und die Bebauungsplanänderung an den Rat der Stadt mehrheitlich durchwinkt, ist eine weitere Hürde für die Errichtung des Anbaus an der Stirnseite der Villa sowie die Umgestaltung des Geländes genommen. Ob das Vorhaben klappt, die Villa genau 100 Jahre nach ihrer Errichtung durch den Lüdenscheider Industriellen Richard Noelle wieder zu eröffnen, ist noch offen.

omo

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