Polizei geht neue Wege

Zu viele Verkehrstote: Anlieger sollen Polizei melden, wo gerast wird

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Symbolbild

Lüdenscheid - Autofahrer, aufgepasst: Die Polizei bereitet sich auf breit angelegte Geschwindigkeitskontrollen vor.

Die Polizei in der Kreisstadt beteiligt sich wieder an EU-weiten Verkehrssonderkontrollen im Rahmen der Aktion „Tispol“ (Traffic Information System Police). 

Damit verfolgt die Behörde das Ziel der Landesregierung, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr weiter zu senken. Die Lüdenscheider Polizei geht dabei neue Wege. 

Während die Beamten bislang eher „anlassunabhängig“ Geschwindigkeitskontrollen vornahmen oder vereinzelt auf Hinweise aus der Bevölkerung reagierten, sollen die Bürger in diesem Jahr gezielt Hinweise geben können. Die Wache an der Bahnhofstraße hat dazu eigens eine E-Mail-Adresse eingerichtet, unter der Bürger Straßen und Zeiträume benennen können, in denen es gehäuft zu Geschwindigkeitsverstößen kommt. 

Ein Polizeisprecher: „Dadurch erhoffen wir uns einen besseren Dialog und ein umsichtigeres Verhalten im Straßenverkehr.“ Die Kontrollaktion findet in der ersten Aprilwoche statt.

Die E-Mail-Adresse für die Tispol-Aktion lautet TISPOL-Speed.MaerkischerKreis@polizei.nrw.de

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