Viele Hausbesitzer suchen gezielte Informationen

LÜDENSCHEID ▪ Mit konkreten Besucherzahlen hielt sich Veranstalter Jürgen Bürschel von der Firma MesseCom auch in diesem Jahr zurück. Aber aus Veranstaltersicht war auch die 11.

Messe „Bauen und Wohnen“ auf dem Schützenplatz Loh eine gelungene Sache. Viele der Aussteller pflichteten ihm bei – wenn sich in der Regel auch erst lange nach der Messe zeigen wird, wie viele Aufträge letztendlich aus den Gesprächen resultieren. Und intensive Kundenkontakte verzeichneten die meisten aus der Reihe der exemplarisch befragten Aussteller. Gefragt waren in erster Linie alle Themen rund um Ernergieeffizienz, von Dämmungen, neuen Fenstern bis hin zu energiesparenden Heizsystemen mit Brennwerttechnologie oder erneuerbaren Energien.

Wer gestern in den beiden Messehallen und auf dem Außengelände unterwegs war, sah viele Anbieter in angeregten Gesprächen mit potenziellen Kunden. Garten- und Landschaftsbauer Stefan Tackmann aus Halver berichtete beispielsweise, dass zwar keine Besucherscharen strömten, aber diejenigen, die ihn angesprochen hätten, hätten schon sehr konkrete Vorstellungen gehabt, was sie haben möchten. „Mehr als unzufrieden“ mit dem Lüdenscheider Messepublikum war dagegen Jörg Lorbach, Verkaufsleiter der Firma axotherm. Niemand habe Interesse an seinen Infrarot-Saunen und deren – lauf Lorbach – positiven Effekten für die Gesundheit gehabt, vielmehr habe er im Gegenteil nur dumme Sprüche geerntet. Er war zum zweiten Mal bei der Messe auf dem Loh dabei, und werde „ganz bestimmt nicht“ wiederkommen.

Ganz anders sieht das der Halveraner Uwe Bartholdy, der sich vor einem Jahr mit einem „Brennholzexpress“ selbstständig gemacht hat. Er fährt mit einigen Bestellungen nach Hause. Sowohl bei Enneper & Schmermbeck und Minkley aus Lüdenscheid als auch bei Hoffrecht aus Werdohl und Wortmann aus Balve sowie weiteren Ausstellern berichtete von vielen gezielten Gesprächen.

Hingucker im Außenbereich waren die Hebebühnen der Herscheider Firma Dunkel und die fertig zur Montage zusammengebaute Dachgaube des Dachdeckerbetriebes Schmellenkamp, ebenfalls aus Herscheid. Eine Fahrt im Korb nach oben gab es gegen eine Spende für das Kinderhospiz Balthasar in Olpe.

Für das nächste Jahr möchte Bürschel den Anteil der Aussteller aus der heimischen Region, den er aktuell mit zwei Dritteln angibt, erhöhen. Ausdrücklich animiert er Handwerker zu Gemeinschaftsständen. Eine „bunte Vielfalt“ möglichst vieler Aussteller sei ihm wichtiger als einzelne große Stände.

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