Matthias Czech begeistert / Ende April Vereinsgründung „Soko RSPKT“ geplant

„Viele haben Lust drauf“

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Das Interesse an der Gründungsveranstaltung der „Soko RSPKT“ im Saal der Gaststätte Dahlmann am Donnerstagabend war groß. Ideen wurden gesammelt und Kontakte ausgetauscht. - Fotos: Messy

Lüdenscheid - Matthias Czech ist begeistert von der Resonanz und dem Einsatz zahlreicher Mitstreiter, die die „Soko RSPKT“ unterstützen wollen. „Viele haben Lust drauf, was zu machen und ihre Ideen einzubringen.“

Sein Fazit nach dem Abend im Dahlmann-Saal (wir berichteten) fällt durchweg positiv aus. „Zentraler Punkt war, wie wir unsere Initiative und ihre Inhalte in die Köpfe der Leute bringen, und da wollen alle ihre Kontakte nutzen. Dafür war das Treffen sehr aufschlussreich und hat uns weiter gebracht.“ Das Vermarkten ist die eine Sache, das Anzapfen von Kanälen, aus denen auch finanzielle Unterstützung für die Kampagne erwächst, ist die andere. „Auch da taten sich beim gegenseitigen Kennenlernen Möglichkeiten auf.“

Sinn des Treffens unter der Überschrift „Gründung Soko RSPKT – Jetzt erst Recht“ war es zudem, das Engagement und die Arbeit, die damit verbunden ist, auf mehrere Schultern zu verteilen. Dazu soll auch eine Vereinsgründung beitragen, die für Ende April nach den Osterferien geplant ist.

Mit dem Lüdenscheider Rechtsanwalt Dominik Petereit haben die Initiatoren einen Fachmann gewonnen, der am Donnerstag schon einmal das Prozedere zur Erstellung einer erforderlichen Satzung vorstellte. „Wir wollen auch als Organ fassbar sein“, sagt Matthias Czech von der Werbeagentur David & Goliath, der die Kampagne gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas Anfang Februar ins Leben gerufen hatte.

Eigentlich ist der Respekt voreinander, sei es im Umgang mit Nachbarn, gegenüber Rettungskräften am Unfallort oder Polizisten in ihrem täglichen Einsatz, selbstverständlich. Doch immer wieder gibt es Situationen, in denen Respekt- und Gedankenlosigkeit vorherrschen: Gaffer stehen bei Unfällen im Weg, nehmen Fotos und Videos von den Opfern auf und veröffentlichen sie in sozialen Netzwerken, Einsatzkräfte werden beleidigt oder gar attackiert. Postkarten mit ausdrucksstarken Motiven, Vorträge von Opfern und Einsatzkräften in Schulen sowie Großveranstaltungen sollen an den gesunden Menschenverstand appellieren und für einen respektvollen Umgang miteinander sensibilisieren.

Weitere Infos bei Facebook unter „Mehr Respekt“ sowie auf der Homepage www.mehrrespekt.de

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