Viele Gäste bei Eröffnung des Lebenshilfe Centers

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Winfried Lüttke-Dartmann (r.) versteigerte künstlerisch gestaltete Kumpelhaken zu Gunsten der Lebenshilfe. ▪

LÜDENSCHEID ▪ 50 Jahre alt ist die Lebenshilfe Lüdenscheid in diesem Jahr – da passte es, dass gestern Nachmittag das neue Lebenshilfe Center am Grünewald offiziell eingeweiht wurde. Viele Gäste verschafften sich einen Eindruck von dem, was seit Baubeginn 2009 entstanden ist. Menschen, die die Lebenshilfe betreut, Mitglieder und Freunde sowie Vertreter aus Rat und Verwaltung waren der Einladung gefolgt.

Der Vorsitzende der Lebenshilfe Friedrich W. Linden erinnerte an die Etappen des Projekts, vom Kauf des Gebäudes 2007 über die Änderung des Bebauungsplanes bis zum Einzug der Büros und der Bewohner zu Beginn dieses Jahres. Geschäftsführerin Marika Wollschläger stellte gemeinsam mit Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Bewohnern die neue Einrichtung, die alle Dienstleistungen der Lebenshilfe zentral bündelt, mit ihren Angeboten vor.

„Ein Ort der Begegnung“ soll das neue Center werden. „Es soll nicht nur Integration stattfinden, wir wollen in Lüdenscheid Inklusion leben“, sagte Wollschläger. Und auch Linden nannte die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben als Ziel, dass die Lebenshilfe konsequent verfolge. „Wir laden Vereine ein zu gemeinsamen Aktivitäten mit Menschen mit Behinderungen. Sie werden sich wundern, was sie alles können“, sprach er die Zuhörer direkt an. Der stellvertretende Bürgermeister Otto Bodenheimer sagte, er finde es sehr beeindruckend, wofür die Lebenshilfe stehe. Er freue sich außerdem über die Kooperation mit dem benachbarten alevitischen Kulturzentrum.

Linden und Wollschläger dankten allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Dabei betonte die Geschäftsführerin: „Wir sind alle ganz glücklich, dass wir hier arbeiten dürfen.“ Und meinte vor allem die Freude, mit den Menschen, „die wir durch das Leben begleiten.“ ▪ gör

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