Viele Fragen zum Schlaganfall

Kornelia Hassel (Versorgungsassistentin für Schlaganfall-Patienten, l.), Dr. Barbro Balsjö-Sachse (Leitende Oberärztin der Neurologie im Klinikum Lüdenscheid), Reha-Berater Thomas Decker (AOK, l.) und Klaus Richter (Leiter der Schlaganfall- und Aphasiker-Selbsthilfegruppe Lüdenscheid) berieten die LN-Leser telefonisch.

LÜDENSCHEID ▪ Es hätten gerne noch ein paar mehr Anrufer sein dürfen, doch insgesamt waren die vier Experten zufrieden mit dem Echo auf die LN-Telefonaktion zum Thema „Schlaganfall“.

Kornelia Hassel (Versorgungsassistentin für Schlaganfall-Patienten) und Dr. Barbro Balsjö-Sachse (Leitende Oberärztin der Neurologie im Klinikum Lüdenscheid), Reha-Berater Thomas Decker von der AOK und Klaus Richter (Leiter der Schlaganfall- und Aphasiker-Selbsthilfegruppe Lüdenscheid) beantworteten die Fragen von Betroffenen, die wissen wollten, „Wie geht es weiter nach dem Schlaganfall?“, „Wie kann ich mich vor einem (weiteren) Schlaganfall schützen?“ und „Wie kann ich mich nach einem Schlaganfall bemerkbar machen und und möglichst schnell Hilfe rufen?“ Denn das machten die Experten immer wieder deutlich: Nach einem Schlaganfall muss so schnell wie möglich reagiert werden. Je eher der Patient in die Klinik kommt, desto eher können irreparable Schädigungen verhindert werden. Unter anderem durch zivilisatorisch bedingte Fehlernährung gebe es auch immer mehr junge Patienten, die einen Schlaganfall bekommen. Rehabilitationsberater Thomas Decker berichtete am Rande von einer 17-jährigen Patientin, die mit 15 in die Klinik eingeliefert wurde und in Bezug auf Ausbildung und Berufswahl noch immer mit den Folgen zu kämpfen hatte.

Die Klinik für Neurologie in Hellersen lädt für den 10. Mai zu einer Informationsveranstaltung zum „Tag des Schlaganfalls“ ein und hoffft dabei auch auf Interessenten, die noch nicht direkt von einem Schlaganfall betroffen waren. Sie können Fragen stellen und ihr persönliches Risikoprofil erstellen lassen. Die Veranstalter bieten dazu Blutzuckermessungen, Cholesterin-Spiegel-Bestimmungen und eine Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße an. Ergänzt werden die Untersuchungen durch Informationen durch Notarzt und Rettungsassistenten, Kurzvorträge zum Schlaganfall, Informationen zu Vorsorge, Nachsorge und Rehabilitation sowie eine Ernährungsberatung durch die AOK. Die Veranstaltung findet von 10 bis 13 Uhr im Foyer des Klinikums Lüdenscheid statt. ▪ thk

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