Viele Bläser, viel Gesang und einige Streicher

Die Musikklasse „Windkraft 7“ spielte Billy Joels „Leningrad“ und Musik aus „Ratatouille“.

LÜDENSCHEID ▪ Durch andere schulische Veranstaltungen und das schöne Wetter war das 5. Berg-Löwen-Konzert, das BGL und Lions-Club am Samstag gemeinsam präsentierten, nicht ganz ausverkauft. Alle jene, die in die Pausenhalle gekommen waren, erwartete aber ein Programm auf hohem Niveau.

Deutlich wurde diesmal allerdings, dass die Besucher zunehmend aus dem großen Angebot auswählen. So leerten sich die Reihen schon nach der Pause ein wenig – vermutlich, weil die dazugehörigen Kinder bereits aufgetreten waren.

In einer Schule mit Bläserklassen kam Moderator Matthias Kummer in Gefahr, auf Abwege zu geraten: „Man muss es geradezu genießen, mal ein Streichinstrument zu hören“, kündigte er die Geigerin Sophia Strehmel an, die souverän ein „Allegro Vivace“ aus einer Violinsonate von Beethoven spielte. Doch die Bläserklassen boten keinen Grund, ihrer Instrumentengruppe zugunsten von Streichern überdrüssig zu werden. Die Windkraft-Musikklasse der Jahrgangsstufe 6 begrüßte die Besucher mit Filmmusik von John Williams und aus dem Film „Titanic“. Später zog die Bläserklasse 7 nach mit Filmmusik aus dem Film „Ratatouille“ und Billy Joels „Leningrad“.

Fotogalerie zum Berglöwenkonzert:

Berglöwenkonzert des BGL

Neben den Bläserklassen und dem im Bigbandstil aufspielenden Schulorchester „rÖhrenwerke“, das sich an Calhoun und Turners „Jump, Jive and Swing“, wagte, waren Cathy Strehmel und Jan-Philipp Hirth (beide Posaune), Vladislava Heinen (Klavier) und Dagmar Schwenen (Klarinette) als Solisten sowie kleinere Ensembles am Start.

So präsentierten die „Firsters“ ganz prächtig Herbie Hancocks „Water Melon Man“ und Duffys „Mercy“. Dennis Krzeminski sang, begleitet von Niko Förster am Klavier, eine respektable Version von Greendays „Boulevard of Broken Dreams“, und Lehrer Sebastian Wagemeyer zeigte bei Dallas Greens Lied „What makes a man?“ im Duett mit der sehr talentierten Soi Stamenitou, wie hervorragend er singen kann.

Dazu kam der Mup-Chor, dessen Auftritt ebenfalls viel Freude machte. Fast schon zu schade für die Pause war der Auftritt der Formation „Jazz it up“ mit Sängerin Hannah und Klassikern von „Georgia on my mind“ bis „Take the A-Train“. Dazu kam der Auftritt zweier Profis: Die Lionsclub-Preisträger Aleksey Semenenko (Violine) und Inna Firsova (Klavier) erfreuten das Publikum mit Franz Waxmans „Carmen Fantasie“. ▪ thk

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