Nichts läuft auf der Brücke

Zu viel zu tun: Neue Brücke wird später fertig

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Die Baugruben an den Auflagen der Brücke wurden mittlerweile mit Beton verfüllt.

Lüdenscheid – Die Freigabe der neuen Fußgängerbrücke Am Kattendiek lässt noch auf sich warten: Noch immer sind einige Restarbeiten zu erledigen.

Die bauausführende Firma begründet das laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung mit personellen Engpässen. „Das ist sehr ärgerlich, denn wir wollten die Brücke ja bereits in der ersten August-Hälfte wieder freigeben“, sagt Heino Lange, Werkleiter des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebes Lüdenscheid (STL). Ursprünglich, so schreibt die Stadt, sei auch alles nach Plan gelaufen: Ende Juli wurde das rund 25 Meter lange und drei Meter breite Stahlgerüst, das über die Bahngleise führt, angeliefert und von einem Kran eingehoben. 

Nach Brückenmontierung passierte nicht viel

Anschließend wurde die Brücke montiert. Danach passierte nicht mehr viel. „Die zuständige Firma hat uns erklärt, momentan zu viele Aufträge und gleichzeitig zu viele Personalausfälle zu haben“, erklärt Lange. Am Mittwoch verfüllten Arbeiter mit einem Radlader die Baugruben, die sich an den Brückenauflagen befinden, mit Beton. Wie lange die weiteren Restarbeiten dauern werden, habe die Firma nicht genau sagen können, so Lange. Aber: „Zwei bis drei Wochen wird es sicher noch dauern, denn auch die Versorgungsleitungen entlang der Brücke müssen noch verlegt werden.“ 

Im Januar war die alte Brücke, die den Wikingerweg und Im Winkel über die Bahngleise hinweg miteinander verband, abgerissen worden. Das Holzgeländer und die Holzbohlen waren – unter anderem durch Pilzbefall und Fäulnis – derart stark beschädigt, dass eine Sanierung des Bauwerks nicht mehr infrage kam. Die neue Brücke verursacht nach Angaben des STL Kosten in Höhe von rund 400 000 Euro.

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