Viel Lob für scheidenden JHA-Chef Hermann Morisse

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Hermann Scharwächter (li.) und Verena Kasperek verabschiedeten gestern im JHA Hermann Morisse.

Lüdenscheid - Ein Mann des Ausgleichs, menschlich und fachlich kompetent, der den Jugendhilfeausschuss (JHA) immer als Lobby für Kinder, Jugendliche und Erwachsene verstand, leitete am Dienstag seine letzte Sitzung als Vorsitzender.

Hermann Morisse (Bündnis 90/Die Grünen), nahm das Lob von allen Seiten – ob von Verwaltung, Politik oder Freien Trägern der Kinder- und Jugendarbeit – gewohnt bescheiden, aber auch bewegt entgegen. „Mir hat die Arbeit immer Spaß gemacht, und es war mir wichtig, Kompromisse zu finden. Da konnten die Parteien ruhig mal ein wenig hinten an stehen“, sagte er. Geholfen habe ihm dabei immer seine Zuversicht: „Ich bin ein optimistischer Mensch.“

Von dieser Einstellung profitierten all die Jahre, in denen Hermann Morisse den Jugendhilfeausschuss leitete – seine Stellvertreterin, Verena Kasperek (SPD) hatte 15 errechnet – auch die Mitglieder des Gremiums. „Es war immer eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Egal welcher Bürgermeister, welche Dezernenten oder welche Ratsmehrheiten – Hermann Morisse blieb seinem ausgleichenden Stil treu, betonte Michael Tschöke als Vertreter der Freien Träger. Fachbereichsleiter Hermann Scharwächter hob Morisses Fähigkeit hervor, Leute im Dienst für die Sache zusammenzubringen und wünschte sich, dass er seine Erfahrung auch künftig außerhalb des JHA einbringt.

Von Martin Messy

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