„Kulturförderung ist ein hartes Brot“

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Am Samstagabend spielt die John-Porno-Band in der Alten Druckerei an der Knapper Straße.

Lüdenscheid -  „Sehr viel Arbeit mit noch mehr Idealismus“ – so resümiert Oliver Straub (Stock/Alte Druckerei) das Festival „Laut und leise“ an der Knapper Straße. Sieben Tage und Abende lang hatte der Stock in Verbindung mit dem Verein Kultstädte und anderen Veranstaltungen inszeniert, die für den Stock als Location nicht unbedingt zum Alltagsgeschäft gehörten. „Wir wollten eine möglichst breite Palette anbieten und querbeet viele Zielgruppen ansprechen“, so Straub im LN-Gespräch: „Kulturförderung ist ein hartes Brot!“

Das Festival ist vorbei, die positive Stimmung aber sei geblieben. Auch wenn man im Vorfeld Fehler gemacht habe: „Bei manchen Dingen weiß man im Nachhinein, woran das liegt, wenn nur wenig Gäste kommen. Der Gospelchor zum Beispiel hat zwei Tage vor dem Auftritt im Stock unentgeltlich in der Kirche gesungen. Bei uns haben wir sechs Euro Eintritt aufgerufen. Aber wir haben von dem Kirchenkonzert zu spät erfahren.“

Insgesamt habe, so Straub, der Zuspruch in der Bevölkerung ein bisschen gefehlt. Aber sieben Tage Programm sei auch viel gewesen. Das Organisationsteam lässt sich allerdings mit Blick aufs nächste Jahr nicht entmutigen, auch wenn diesmal an manchen Abenden die Schar der Gäste in der Alten Druckerei an der Knapper Straße überschaubar war und nicht im Verhältnis stand zu der Arbeit, die das Festival im Vorfeld gemacht hat: „An einem Abend saßen wir am Ende mit den Gäste quasi um die Bühne herum, das hatte was von Lagerfeuerromantik“.

Auch im kommenden Jahr soll es eine ähnliche Veranstaltung geben, da sind sich Oliver Straub und Klaus Sonnabend als Vorsitzender des Vereins Kultstädte sicher.

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