Umfangreicher Fragenkatalog

VHS-Umzug ins Kulturhaus: Entscheidung unter Zeitdruck

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Der VHS-Teilstandort an der Knapper Straße 34 soll aufgelöst und ins Kulturhaus verlagert werden.

Lüdenscheid - Die Verwaltung – Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGW) und der Fachdienst Kulturmanagement – hat den umfangreichen Fragenkatalog aus den Reihen der Politik zum Umzug des VHS-Teilstandortes an der Knapper Straße 34 ins Kulturhaus ausführlich beantwortet. Fazit: Die Nutzung des Kulturhauses durch die VHS ist unumgänglich.

Angesichts der Förderungsmodalitäten, die das Integrierte Handlungskonzept Alstadt (IHK) vorgibt, muss die Entscheidung darüber in der gemeinsamen Sitzung von Kultur-, Schul- und Sportausschuss am 3. November beziehungsweise am 9. November im Rat fallen. Die Fraktionen stehen also unter einem gewissen Zeitdruck. Ihnen liegt das 17-seitige Antwortschreiben jetzt zur Beratung vor.

Lesen Sie HIER den kompletten Fragenkatalog.

Ausführlich wird darin zuvor auf das IHK hingewiesen. Der Rat hatte am 20. April die überarbeitete Fassung des IHK für die Altstadt beschlossen. Ebenso war verabschiedet worden, einen Förderantrag für das Altstadtprojekt bei der Bezirksregierung in Arnsberg zu stellen. Die Verwaltung sollte die für die Weiterführung des Gesamtprojekts notwendigen Schritte einleiten. Eine der zentralen Maßnahmen des Handlungskonzepts ist neben der Verlagerung der Musikschule in einen Neubau die Verlegung des bisherigen Teilstandortes der VHS an der Knapper Straße 34 in das Kulturhaus.

War zunächst noch eine Unterbringung des VHS-Gesundheitsbereichs auf der Restaurantfläche des Kulturhauses sowie die Nutzung einer Teilfläche des Neubaus an der Staberger Straße geplant, so wurde dies wieder verworfen. Denn das hätte zu drei verschiedenen VHS-Standorten geführt. Durch die seit Jahren problematische Situation im Vermietungsgeschäft habe sich die Möglichkeit eröffnet, die an der Knapper Straße vorhandenen Kursräume ebenfalls ins Kulturhaus zu verlagern.

Diese Überlegungen stießen bei einem Besuch von Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg auf Zustimmung (wir berichteten). Fördertechnisch wurde der VHS-Teilumzug ins Kulturhaus äußerst positiv bewertet – insbesondere aufgrund der dadurch neu geschaffenen räumlichen Nähe zum zentralen VHS-Gebäude an der Alten Rathausstraße und der positiven Wirkung für die Altstadt. Dies sei ganz im Sinne des IHK-Grundgedankens, Stichwort: Bildungsquartier Altstadt.

Im Kulturausschuss hatte es dazu eine kontroverse Diskussion gegeben, woraus sich der Fragenkatalog und die entsprechenden Antworten ergaben.  

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