VHS-Schwerpunkt: Gemeinsam alt werden

LÜDENSCHEID ▪ Es gibt nicht wenige Menschen, denen der Schritt vom Erwerbsleben in den Ruhestand Probleme bereitet. Einfacher wird diese einschneidende Phase sicherlich, wenn sich die Betroffenen im Vorfeld damit beschäftigt haben und den Übergang selbst mitgestalten können.

Die Volkshochschule (VHS) reagiert mit einem neuen Arbeitsbereich auf diese Anforderungen. Unter der Überschrift „Gemeinsam alt werden in Lüdenscheid“ bietet die VHS im neuen Programm, das am 5. Januar den Lüdenscheider Nachrichten beiliegt, drei Schwerpunkte an:

Mit Facebook, Twitter, Blog und anderen digitalen Plattformen, die in der Generation 55+ von nur 4,4 Prozent genutzt werden, beschäftigt sich Diplom-Pädagoge und Medienfachmann Gerhard Engmann am 12. März von 19.30 bis 21 Uhr. „Großeltern, die heute mehr denn je bei der Enkelbetreuung einspringen müssen, kennen die digitale Welt ihrer Enkelkinder nicht“, heißt es in der Beschreibung. Gerhard Engmann skizziert auch die Chancen, die für ältere Menschen in den digitalen Medien liegen.

Vertreter von Initiativgruppen und Wohnungsgenossenschaften beschäftigen sich am 22. Mai zwischen 19.30 und 21 Uhr mit dem Thema „Wohnen im Alter – rechtzeitig nach Lösungen suchen“. Wohnmodelle für Senioren setzen aber voraus, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen „Wie will ich im Alter leben“.

Superintendent Klaus Majoress und der Neurologe Dr. Egbert Cardinal von Widdern vom Klinikum stellen am 18. Juni zwischen 19.30 und 21.15 Uhr „Gesund bleiben an Leib und Seele“ in den Mittelpunkt. „Wie kann der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand in einer ausgewogenen Balance von Arbeit und Freizeit, Betrieb und Familie und vor allem den eigenen Wünschen und Interessen gestaltet werden?“

VHS-Leiter Andreas Hostert betont, es gehe in allen drei kostenfreien Veranstaltungen um eine ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dem Thema: „Wir hoffen auf Impulse, die dann wieder neue Aspekte und Ideen hervorbringen.“

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