Zwei Taten an einem Abend

Verwirrter Steinewerfer überfällt Aral-Tankstelle

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Symbolbild

Lüdenscheid - Er betrat die Aral-Tanke an der Werdohler Landstraße, forderte Bargeld, machte an der Kasse herum und wurde schließlich mit vereinten Kräften rausgeschmissen. Der verwirrt wirkende Mann revanchierte sich auf seine Weise - und kam ein paar Stunden später offenbar nochmal zurück...

Tatort Aral-Tankstelle an der Werdohler Landstraße nahe des Zubringers zur Autobahnauffahrt Lüdenscheid: Gegen 20.35 Uhr am Sonntag betritt ein verwirrt wirkender Mann das Gebäude und verlangt vom Angestellten (21) Bargeld aus der Kasse. Doch der denkt nicht daran, welches rauszurücken.

Also wird der Täter selbst aktiv und versucht, die Kasse gewaltsam zu öffnen. Klappt auch nicht, denn Angestellte und Kunden greifen ein und drängen ihn schließlich vor die Tür. Der Mann nimmt sich daraufhin einen Stein - nach Polizeiangaben acht bis zehn Zentimeter groß - und wirft damit die Glasscheibe ein. Dann türmt er zu Fuß.

Kurz vor Mitternacht, gegen 23.50 Uhr, erscheint an der Aral-Tankstelle wieder ein  Mann, der Beschreibung nach womöglich derselbe wie drei Stunden zuvor. Er geht zum Nachtschalter, hält einen Stein in der Hand und droht, ihn zu werfen, wenn er kein Geld bekommt. Der Angestellte händigt ihm einen geringen Betrag aus. Offenbar zur Zufriedenheit des Täters. Der legt den Stein weg und flüchtet Richtung Werdohler Straße - zu Fuß.

Der Mann vom frühen Abend wird so beschrieben: etwa 1,85 Meter groß, ca. 30 Jahre alt, kurze dunkle Haare, gepflegtes Erscheinungsbild, normale Statur, schwarze Jacke (ohne Kapuze) mit weißen Streifen unten und am Kragen, dunkle Jeans, schwarze Schuhe mit heller Sohle. Er trug einen hellen Beutel mit sich.

Der Mann vom späten Abend wird so beschrieben: etwa 1,85 Meter groß, 25 Jahre alt,k urze braune Haare, blaue Sweatshirt-Jacker.

Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich bei beiden Taten um den gleichen Mann handelt. Hinweise nimmt die Polizei in Lüdenscheid (Tel.: 9099-0) entgegen.

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