Verwaiste Gruppenräume, leere Gärten: So sieht die Situation in den Kitas aus

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Verwaiste Gruppenräume, leere Gärten - so sah es am Montag in vielen Kitas aus.

Lüdenscheid - Verwaiste Gruppenräume, Stille statt Kinderlachen, ein leerer Garten im Sonnenschein: Ein ungewöhnliches Bild herrschte am Montag – wie in den meisten Einrichtungen auch – in der katholischen Kita „Die Arche“: Mit Erlass der Landesregierung bleiben die Türen von Kindertageseinrichtungen zunächst bis zum 19. April geschlossen.

„Im Hintergrund wird natürlich mit Hochdruck daran gearbeitet, eine Lösung für jene Eltern zu finden, die zu den besonderen Berufsgruppen gehören“, beschreibt Einrichtungsleiterin Dörthe Buhl die Situation. „Wir warten auf weitere Informationen unseres Zweckverbandes, wie es in unseren Einrichtungen in Bezug auf Notgruppen weitergehen wird.“

Die Wartestellung nutzte das Team gestern vor allem dazu, aufzuräumen, Termine und Lieferungen abzusagen und sich für eine längere Pause vorzubereiten. „Wir waren mitten in der spielzeugfreien Zeit – auch diese werden wir nach den Osterferien natürlich nicht fortführen.“ 

Kinder standen übrigens am Montag nicht vor der Tür, alle Eltern waren vor dem Wochenende entsprechend informiert worden und hatten sich organisiert. Allerdings: Bereits am Morgen gab es die ersten Anfragen, wie es nun weitergehen werde. „Wir stehen in engem Kontakt untereinander und werden eine Lösung für Eltern in Not finden“, ist Buhl überzeugt. 

Entsprechende Koordinierungsgespräche gab es am Montag auch bei den anderen Trägern von Kita-Einrichtungen - Ergebnisse noch offen.

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