Auf Besuch in der Lüdenscheider Denkfabrik

Johannes Pöpping (re.), Geschäftsführer der Phänomenta, erklärte den Gästen den Erweiterungsbau des Wissenschafts-Centers. Der Bau des Foucaultschen Pendels stieß auf besonderes Interesse.

LÜDENSCHEID - Beeindruckt zeigten sich am Donnerstag Vertreter der Landes- und Bezirksregierung von den sichtbaren Baufortschritten an der Phänomenta. Fast zum Anfassen präsentierte sich die Denkfabrik Lüdenscheid beim Blick auf die die drei Stützen, auf denen das Foucaultsche Pendel ruhen wird.

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Zuvor hatten sich die Besucher bereits gut zwei Stunden im Rathaus über den aktuellen Sachstand informieren lassen. „In den Anfängen war ja alles noch im Planungsprozess. Jetzt aber ist doch schon einiges sichtbar und nimmt konkrete Formen an“, sagt André Westermann, bei der Stadt Sprecher für das Regionale -Projekt „415 m über NN – Denkfabrik Lüdenscheid.“

Viele Ideen seien in Lüdenscheid gebündelt und gut miteinander verknüpft worden, so der einhellige Tenor der Besucher. Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk sowie des Ressorts Arbeit, Integration und Soziales waren aus Düsseldorf nach Lüdenscheid gekommen. Eine vierköpfige Delegation von der Bezirksregierung in Arnsberg komplettierte die Besuchergruppe.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dieter Dzewas standen im Rathaus einige Präsentationen auf dem Programm, wobei die visualisierte Darstellung des Foucaultschen Pendels sicherlich einer der Höhepunkte war. Der Besuch der Phänomenta war daher auch ein runder Abschluss der Visite. Einerseits bot sich ein Blick auf die Baustelle, auf der gerade erst das Betonfundament gegossen worden war (wir berichteten), und die Arbeiter dabei waren, die Stützen für das später 75 Meter hohe Wahrzeichen des Denkfabrik-Projekts auszubauen.

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Vom Dach der Phänomenta zeigte sich zudem das Wissensquartier mit Fachhochschule und dem Gebäude des Deutschen Instituts für Lichttechnik (DIAL) im schönsten Sonnenschein. Die Brücke, die Bahnhofsareal und Phänomenta mit dem dahinter liegenden Kunststoff-Institut verbinden wird, war zwar noch nicht zu besichtigen, aber die Lage vorstellbar. Beim nächsten Besuch dürften auch da schon sichtbare Fortschritte zu besichtigen sein. Das Regionale-Projekte wird aus Mitteln der EU und des Landes gefördert.

Von Martin Messy

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