Vertrag steht: Kein Funkmast in Pöppelsheim

LÜDENSCHEID ▪ Der von Mobilfunkbetreiber O2 auf der Hardt in Pöppelsheim auf einem Grundstück des Barons Alhard von dem Bussche-Kessell geplante Funkmast wird nun endgültig nicht errichtet.

Das teilte am Mittwoch Harry Martschat, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) „Funkfeuer“, mit. Letztlich sei es gelungen, mit dem Baron einen Vertrag abzuschließen, in dem sich der Baron gegen Zahlung einer Abstandssumme von 20 000 Euro bereit erklärt habe, mehrere seiner Grundstücke in Pöppelsheim künftig nicht für die Errichtung von Mobilfunk- und sonstigen Rundfunkanlagen zu nutzen. Wie berichtet, hatte der Baron den Vertrag mit O2 gekündigt. Die BI hatte ihm dafür 20 000 Euro versprochen – als eine Art Entschädigungszahlung für seinen Pachtverlust. In den Stadtteilen Pöppelsheim, Stüttinghausen und Oeneking waren Flugblätter verteilt und um Spenden gebeten worden. „Es hat sich gezeigt, dass der Schulterschluss der Bürgerinitiative mit dem Grundstückseigentümer und auch das finanzielle Engagement einer großen Anzahl von Bürgern letztlich der richtige Weg für die Verhinderung der Mobilfunkanlage waren“, betonte Martschat. Die Mitgliederversammlung habe dem vom Hagener Rechtsanwalt Björn Syring ausgehandelten Vertrag einstimmig angenommen.

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