Verstärkung für die Kinderneurologie

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Dr. Bernhard Köster (r.), Leiter der Kinderklinik, freut sich über die Verstärkung seines Teams durch Oberarzt Dr. Robert Meisen, Kinderarzt und Neuropädiater.

Lüdenscheid - Das Team der Kinderklinik unter Leitung von Dr. Bernhard Köster freut sich über Verstärkung: Am 1. Juli trat Dr. Robert Meisen seinen Dienst als Oberarzt in der Kinderneurologie an. Unter seiner Leitung soll das stationäre Angebot, beispielsweise im Hinblick auf die Diagnostik und Behandlung komplexer Krampfleiden bei Kindern und Jugendlichen, weiter ausgebaut werden, heißt es von den Verantwortlichen der Klinik.

Dr. Robert Meisen hat sich seit 16 Jahren der Neuropädiatrie verschrieben, also dem medizinische Fachgebiet, das sich mit den Nervenkrankheiten bei Kindern beschäftigt. Er arbeitete 17 Jahre in der Kinderklinik in Krefeld, neun Jahre davon als Oberarzt, und leitete zuletzt, genauer gesagt sieben Jahre lang, das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) in Mönchengladbach.

„Doch mir hat die Arbeit an den Patienten gefehlt“, erzählt Dr. Meisen im Gespräch mit unserer Zeitung. Und so sei es ihm auch nicht schwer gefallen, seine Leitungsfunktion gegen die Oberarztstelle im Klinikum Hellersen zu tauschen. „Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden und fühle mich in der Klinik sehr wohl“, so der 57-Jährige.

Er möchte nun seinen Beitrag dazu leisten, dass Eltern, deren Kinder eine neurologische Erkrankung haben, noch stärker im Klinikum geholfen werden kann, sie auch mit notwendigen Hilfsmitteln versorgt werden. Lange Fahrzeiten sollen ihnen dadurch erspart werden.

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von Dr. Köster 2860 Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendklinik versorgt, davon 280 Neu- und Frühgeborene sowie 560 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit den Fachabteilungen des Hauses, beispielsweise der Augenheilkunde, der Chirurgie oder der Urologie. 14 358 Patienten hätten zudem die Notfallambulanz der Kinderklinik aufgesucht, die seit vier Jahren mit niedergelassenen Kinderärzten der Region betrieben wird. Daher fiel das Fazit, das Dr. Köster im Hinblick auf den Umzug der Kinderklinik vor sieben Jahren zog, durchweg positiv aus. Allein die Nähe zu den Fachabteilungen schaffe ganz andere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. - kes

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