Neuer Anästhesist Torsten Müller fühlt sich wohl

Dr. Torsten Müller

LÜDENSCHEID - Seit zwei Monaten ist Dr. med. Torsten Müller in der Berglandklinik für die anästhesiologische Versorgung verantwortlich und fühlt sich im neuen Team wohl: „Das ist ein kleines Haus mit kurzen Wegen und einem engagierten Pflegepersonal.“

Dr. Torsten Müller

Das sagt der 46-Jährige, der bereits an größeren Kliniken wie in Neubrandenburg als Facharzt für Anästhesiologie im Dietrich Bonhoeffer Klinikum und auch als leitender Oberarzt und OP-Manager im Klinikum Lüdenscheid gearbeitet hat.

Seine Ziele hat er klar definiert:

- Im Bereich der Geburtshilfe setzt der zweifache Familienvater darauf, den Schwangeren schon im Verlauf der Schwangerschaft die Möglichkeiten der schmerz armen Geburt darzustellen. Eine rückenmarksnahe Schmerzausschaltung – Periduralanalgesie (PDA) – ist fester Bestandteil des Konzepts. „Es besteht die Möglichkeit der Gabe durch die Hebamme oder durch die Patientin selbst per Schmerzpumpe.“ Dr. Müller will zudem das „Lachgas“ als ein altes, neues Schmerzmittel in der Geburtshilfe einsetzen.

- Im Bereich der operativen Gynäkologie will er unter anderem die Nebenwirkungen der Anästhesie minimieren, hier vor allem die postoperative Übelkeit und das Erbrechen. „Außerdem streben wir dazu eine Zertifizierung an.“

- Dies ist auch beim Schwerpunkt postoperative Schmerztherapie vorgesehen. Noch in diesem Jahr soll die Berglandklinik die Zertifizierung als „Schmerzfreies Krankenhaus“ erhalten.

„Die anästhesiologische Betreuung sollte ihren adäquaten Beitrag für die Gesamtbetreuung leisten, damit der Aufenthalt der Patientinnen in der Berglandklinik so angenehm wie möglich gestaltet wird“, erklärt Dr. Torsten Müller. - my

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