Mit zehn Tipps gegen Diebe:

Verstärkte Jagd auf „reisende“ Einbrecher

Symbolfoto

LÜDENSCHEID ▪ Mit Beginn der dunkleren Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß die Quote der Einbrüche. Die landesweite Polizei-Kampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ ist jetzt angelaufen – und beschert auch der Kreisstadt eine höhere Polizeipräsenz, mehr Kontrollen und verstärkte Aufklärung von Bürgern

10 Tipps: So schützen sich sich vor Einbrechern

10 Tipps: So schützen Sie sich vor Einbrechern

Seit Montag sind zwölf Beamte der Wuppertaler Einsatzhundertschaft zusätzlich mit den heimischen Kollegen auf Lüdenscheider Straßen unterwegs.

Wie Kommissariatsleiter Oliver Petrosch im LN-Gespräch sagte, sollen besonders Bewohner autobahnnaher Stadtteile erhöhte Wachsamkeit walten lassen. „Die Täter nutzen gute Verkehrsanbindungen, das heißt: Unsere Klientel kommt von der A 45.“ Die Polizei sei nun verstärkt auf Informationen durch die Bevölkerung angewiesen. „Wer auffällige Fahrzeuge oder Passanten sieht, sollte sich nicht scheuen, uns sofort zu benachrichtigen.“ Mit „auffällig“ können Kennzeichen aus dem Ruhrgebiet, aber auch aus den Niederlanden, aus Belgien, Frankreich oder Irland gemeint sein. Oftmals würden auch Tageszulassungen an den Fahrzeugen angebracht. Nach Erfahrungen der Polizei handelt es sich bei den Einbrechern vielfach um „reisende Täter“. Wie Petrosch weiter sagte, parken die Männer bevorzugt etwas abseits einer Siedlung und nähern sich dann zu Fuß.

Die zwölf Beamten unter ihrem Gruppenführer André Paulußen postieren sich uniformiert oder in Zivil unregelmäßig an wechselnden Orten. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, verdächtige Fahrer bereits an den Autobahnabfahrten zu stoppen und vorsorglich deren Personalien zu kontrollieren. - omo

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