Team Kluse räumt Stadtteil auf

Wer sich auskennt im Stadtteil, der weiß, wo Handlungsbedarf besteht. Die meisten Helfer der Aktion waren Jugendliche.

Lüdenscheid - Der Stadtteil Kluse – in den 80er- und 90er-Jahren eine sehr beliebte Wohn- und Geschäftsgegend – verkommt in den letzten Jahren mehr und mehr.

Nicht nur, dass sich Wettbüros, Spielhöllen oder Dönerbuden aneinander reihen oder verklebte Schaufenster auf Leerstand hindeuten, auch die Müllproblematik ist in dem Ortsteil ein großes Ärgernis für viele Anwohner.

Die mobile Jugendarbeit – das „Team Kluse“– des Jugendtreffs Sterncenter führt dieses Jahr das Projekt „Kluse in Aktion“ durch.

Als ein Baustein dieses Projektes wurde unter großer Bürgerbeteiligung am Freitag eine Reinigungsaktion durchgeführt. Viele Institutionen hatten sich nach der letzten Stadtteilkonferenz bereit erklärt, sich ehrenamtlich für ihren Stadtteil einzusetzen, Beete und Büsche zu schneiden oder Müll einzusammeln.

Die SPD Ortsgruppe Honsel/Worth kam gleich mit eigenem Rasentrimmer angerückt und befreite das Beet am Verkehrsknotenpunkt Kluser Platz von Müll und Unkraut. Die SPD-Aktion zeigte, dass ehrenamtliches Engagement durchaus auch Spaß machen kann und die Geselligkeit fördert, denn zur Belohnung gab es frische Erbsensuppe; gesponsert von Parteikollegen. Auch Bürgermeister Dieter Dzewas hatte Anzug und Krawatte gegen Freizeitkleidung getauscht und ließ es sich nicht nehmen, tatkräftig zuzupacken.

Reinigungsaktion am Kluser Platz

„Mit dem STL haben wir vereinbart, dass hier im nächsten Jahr eine Blumeninsel entstehen soll“, verkündete der Bürgermeister. Seine Idee: Die Reinigungsaktion in der Kluse könne in die jährlich stattfindende „Aktion Sauberes Lüdenscheid“ integriert werden. „Es wäre schön, wenn sich insbesondere die beteiligen würden, die auf der Stadtteilkonferenz immer am Nörgeln sind.“ Denn eine stärkere Präsenz des Ordnungsamtes sei aufgrund der städtischen Kassenlage nicht möglich. -  CG

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