Vermisster Mann nach Großfahndung in Hückeswagen gefunden

LÜDENSCHEID - Mit einem großen Polizeiaufgebot hat die Polizei im Lüdenscheider Stadtgebiet am Dienstagvormittag nach einem seit Montag vermissten Mann aus Mettmann gesucht. Am frühen Nachmittag wurde er in Hückeswagen gefunden - lebend.

Um 12.50 Uhr wurde die Suche in Lüdenscheid abgebrochen. Die Fahnder wiesen darauf hin, dass es keinen verbindlichen Anhaltspunkt gebe, dass sich der 53-jährige, kranke und medikamentenabhängige Mann tatsächlich aktuell in Lüdenscheid aufhalte. Man habe sich bei dieser Annahme auf das aktuellste Signal seines Handys verlassen müssen. Demnach wäre es gut möglich gewesen, dass der Mann mit dem Auto nur an Lüdenscheid vorbeigefahren ist. Nur wenig später wurde er tatsächlich in Hückeswagen gefunden - dort saß er in seinem bordeauxroten BMW, zwar nicht ansprechbar, aber lebend. Weitere Einzelheiten gibt die Polizei, die von einem immerhin "glücklichen Ende" spricht, nicht preis. Er wurde unmittelbar in ein dortiges Krankenhaus gebracht.

Stundenlang kreiste die „Hummel“ bei der Suche über der Lüdenscheider Innenstadt, Stüttinghausen, dem Stadtpark und dem Oeneking. 

In Lüdenscheid hatte der Vorfall am Vormittag für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Die Polizei hatte den Leiter der Hauptschule Stadtpark gebeten, die Schüler in der großen Pause nicht auf den oberen Hof und den Bolzplatz zu lassen. Beamte hatten mit Einsatzwagen Stellung auf dem Pausenhof genommen für den Fall, dass der eingesetzter Hubschrauber bei seiner Suche zwischenlanden musste. Der Schwerpunkt der Fahndung nach dem Vermissten lag in den Stadtteilen Oeneking und Stüttinghausen. Zwischenzeitlich haben Polizeikräfte zwar einen bordeauxroten BMW angehalten - aber bei dem Insassen handelte es sich aber um einen Lüdenscheider. - omo/han

Rubriklistenbild: © Van de Wall

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