Polizei informiert über Grundregeln

Vermeintliches Schnäppchen im Internet - Lüdenscheider fällt auf Fake-Shop rein

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Auf einen Fake-Shop im Internet ist ein 57-Jähriger reingefallen.

Lüdenscheid - Ein 57-jähriger Lüdenscheider ist vermutlich auf einen Fakeshop im Internet hereingefallen. Vor einigen Tagen bestellte er nach Angaben der Polizei ein Fahrrad und überwies das Geld per Vorkasse auf ein Konto im Ausland.

Erst später fand er heraus, dass es diesen Shop gar nicht gibt. Bunte Bilder und oftmals extrem niedrige Preise allein nutzen nichts, wenn es die Ware gar nicht gibt, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Vor Begeisterung über einen niedrigen Preis lassen manche Kunden laut Polizei alle Vorsichtsregeln außer Acht. Folgende Grundregeln solle man unter anderem beim Shoppen im Internet beachten:

Auf ein Impressum achten. Auch dort können aber alle Angaben gefälscht sein. 

Deshalb im Internet nach „Fake-Shop“ suchen und die dortigen Listen prüfen. Auch Verbraucherzentralen halten Infos bereit.

Sichere Zahlungsmethoden wie „Kauf auf Rechnung“ wählen. Abbuchungen vom Girokonto, Kreditkartenzahlungen lassen sich rückabwickeln – unter Umständen auch Überweisungen.

Extreme Schnäppchenpreise sollten misstrauisch machen. 

Beweise sichern, zum Beispiel per Screenshot. 

Produktbeschreibungen aufmerksam lesen. 

Mail- und Kundenkonten mit unterschiedlichen Passwörtern aus mindestens acht Zeichen (Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen) sichern. Wenn möglich, Push-Informationen aktivieren, die zeitnah über Kontobewegungen, Bestellungen oder Buchungen informieren.

Im Zweifel Anzeige bei der Polizei erstatten.

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