Verkehrswacht wirbt für begleitetes Fahren ab 17

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Wer mit sechzehneinhalb Jahren mit der Fahrschule beginnt und die praktische Prüfung bis zum 17. Geburtstag ablegt, kann ein ganzes Jahr begleitet fahren.

Lüdenscheid - „Früherschein“ – unter diesem Motto wirbt die Deutsche Verkehrswacht auf ihrer neuen Internetseite derzeit verstärkt für das begleitete Fahren ab 17 (BF17). „Das lohnt sich“, findet auch Lüdenscheids Verkehrswacht-Vorsitzender Martin Kornau.

Wer mit einem erfahrenen Co-Piloten wichtige Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln könne, werde sicherer, findet er, bevor er mit 18 Jahren alleine fahre. Und Kornau geht einen Schritt weiter: Bereits noch Jüngere könnten, gegen Gebühr, zur praktischen Vorbereitung den Verkehrsübungsplatz in Olpe nutzen. Dort könne man auf speziellem Gelände und mit geeigneter Begleitung auf dem Beifahrersitz bereits ab 15 Jahren ohne Führerschein das Auto- und Motorradfahren üben. 

Auch das sei ausgesprochen hilfreich für Fahranfänger, findet der Lüdenscheider. Ob das Fahren, das Einparken, Ampelbetrieb, Anfahren am Berg oder das Lenken in Kurven – für eine erste praxisnahe Erfahrung gilt Olpe als erste Adresse in der Umgebung. Nähere Infos über die Homepage vsz-olpe.de oder telefonisch unter unter 0 27 61  /  9 47 91 25.

Die Deutsche Verkehrswacht unterfüttert ihre Werbung für das begleitete Fahren ab 17 mit Zahlen. Statistiken zeigten, dass Fahranfänger das höchste Unfallrisiko hätten. Jeder fünfte Unfall mit Personenschaden werde von jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren verursacht.

„Jugendliche, die beim BF17 mitgemacht haben, verursachen später rund 20 Prozent weniger Unfälle als diejenigen, die darauf verzichtet haben“, heißt es zum Beispiel. Mit Hendrik Pistor wird zudem ein Experte für junge Fahrer beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) zitiert: „Für Fahranfänger ist das Autofahren mit den Eltern oder anderen eingetragenen Begleitpersonen ein entspannter und sicherer Start in die Fahrpraxis.“

Die Webseite www.bf17.de ist ein gemeinsames Angebot des DVR und der Deutschen Verkehrswacht (DVW). 

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