Grund ist der Bau des neuen Nahversorgungszentrums

Verkehrschaos in Brügge: Talstraße dicht, Staus laut Stadt "nicht zu vermeiden"

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Auf der Talstraße staut sich der Verkehr besonders zu den Stoßzeiten wegen der Baustelle an der Kreuzung zur Volmestraße enorm.

Lüdenscheid – Weit über die Länge der Talstraße staute sich am späten Donnerstagnachmittag der Verkehr. Die Polizei war vor Ort, um die Autos über die Kreuzung zur Volmestraße in Richtung Kierspe und Brügge zu leiten. Und die lange Wartezeit ist nach Angaben mehrerer Leser derzeit keine Seltenheit.

Seit der Einrichtung der Baustellenampel an der Kreuzung Talstraße/Volmestraße, wo derzeit ein neues Nahversorgungszentrum mit einem Edeka-Markt entsteht, stehen Autofahrer dort insbesondere zu den Stoßzeiten morgens und nachmittags im Stau. 

Eine Lösung für das Problem sei aber nicht in Sicht, wie Stadtsprecher Sven Prillwitz auf Nachfrage erklärt: Zuständig für die Ampel sei die bauausführende Firma – wie diese geschaltet wird, habe aber die Stadt vorgegeben. 

"Komplizierter Knotenpunkt"

Es handle sich um einen „extrem komplizierten Knotenpunkt“, Rückstaus könnten nicht vermieden werden, die Ampel sei bereits so geschaltet, dass sie möglichst viele Autos durchlasse, wie Prillwitz sagt. Die Schwierigkeit: Sowohl von der Talstraße als auch von der Volmestraße aus wird der Verkehr in mehrere Richtungen gelenkt – nach Brügge, Kierspe und Lüdenscheid. Hinzu kommt nun noch eine weitere Baustellenausfahrt. 

Eine Beschwerde wegen der schwierigen Verkehrslage sei am Donnerstag erstmals bei der Stadt eingegangen, sagt Prillwitz. Allerdings wegen einer Störung der Ampel, die nur noch Blinkzeichen abgab. Deshalb sei der Verkehr von der Polizei geregelt worden. 

"Sollte die beste Lösung sein"

Was die Dauer der Grünphasen angeht, sei das „Maximum bereits erreicht – länger geht es technisch nicht“, sagt Prillwitz. Die Ampel erfasse die Verkehrsströme. Je nach Anzahl der wartenden Autos dauere die Grünphase zwischen 10 und 80 Sekunden, um möglichst viele durchzulassen. Insgesamt dauere es 300 Sekunden, bis die gleiche Ampel die nächste Grünphase erreicht. 

Die Baustelle führe zu Einschränkungen im Verkehr, die sich nicht vermeiden ließen, sagt Prillwitz. Die Stadt beobachte die Situation fortlaufend und reagiere, wenn nötig. Allerdings: „Das ist eine schwierige Ecke, das ist uns bewusst. Aber das sollte bereits die beste Lösung sein.“

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