Verkehr auf Bräuckenstraße: Widersprüchliche Gutachten

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Das Verkehrsaufkommen auf der Bräuckenstraße ist groß. Zwei von einem Lebensmittelmarkt, der sich an der Straße erweitern will, beauftragte Gutachten widersprechen sich.

Lüdenscheid - Irritiert reagierten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt auf eine Bekanntgabe der Verwaltung, wonach zwei Gutachten über die Verkehrsbelastung auf der Bräuckenstraße zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Hintergrund ist die Anfrage eines Lebensmittelmarktes an der Bräuckenstraße, der sich dort erweitern will. Dabei spielt das eh schon hohe Verkehrsaufkommen an diesem Verkehrsknotenpunkt eine besondere Rolle: „Der Interessent soll eine Beurteilung zu der künftigen zusätzlichen Belastung erstellen, die bei einer erweiterten Geschäftsansiedlung entsteht“, sagte Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen.

Wie die Verwaltung mitteilte, sind zwei verschiedene vom Lebensmittel-Discounter beauftragte Gutachterbüros zu verschiedenen Ergebnissen gekommen. Während das eine die Belastung als gerade noch erträglich ansieht, beurteilt dies das andere nicht so. „Ich frage mich, wenn ich die äußerst angespannte Verkehrssituation auf der Bräuckenstraße zu bestimmten Zeiten erlebe, wann eigentlich gar nichts mehr geht“, meinte SPD-Fraktionschef Jens Voß.

Schon als sich Fressnapf, Denn’s Biomarkt und McDonald’s an der Bräuckenstraße ansiedelten, war von einer Verschlechterung der Verkehrsqualität auf der Bräuckenstraße die Rede. Die neuen Gutachten sollen nun hinterfragt werden.

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