Elternvereine: Auszug könnte auch Chance sein

Roland Buhl Lenssen vom Jugendamt (re.), Cordula Bock,1. TuPf-Vorsitzende (2.v.re.) und Angèle Espermann-Jansen, Fachberaterin für die Kindertagespflege (li.) mit Teilnehmerinnen des Austauschfrühstücks. Das Treffen dient der Qualitätssicherung in der Kindertagespflege.

Lüdenscheid - Die vom notwendigen Wegzug aus der Kluser Schule betroffenen Vereine – TuPf und CeBeeF – geraten nicht in Panik, sondern gehen eher gelassen mit der Situation um.

„Wenn die Statik nicht hundertprozentig stimmt, dann muss da natürlich etwas gemacht werden“, hat Cordula Bock, Vorsitzende des Vereins für Tages- und Pflegeeltern Verständnis für die Entscheidung der Stadt (wir berichteten). „Wir sehen in der Veränderung auch eine Chance. Wir fühlen uns zwar in der Kluser Schule wohl und würden auch wieder einziehen. Aber wenn sich durch den Umzug etwas tolles Neues ergibt, würden wir dort auch bleiben.“ Natürlich müssten die Bedingungen stimmen.

„Wir brauchen Räume für ein Büro, für Gruppentreffen, für den Austausch von Eltern, für Seminare und natürlich Platz für Kinder“, schildert sie die Hintergründe. Auch eine gute Bus-anbindung und mindestens zehn Parkplätze seien wichtig. „Aber wir vertrauen auf die Stadt und fühlen uns dort sehr gut aufgehoben. Vertreter der Zentralen Gebäudwirtschaft waren in unserer Vorstandssitzung und haben uns über das weitere Vorgehen informiert.“ Bis Ende August, wenn der der Umzug ansteht, will das ZGW einen neuen Standort für Tupf vorstellen. Der Verein selbst macht vom 22. Juli bis zum 8. August zunächst einmal Betriebsferien.

Am noch alten Standort trafen sich am Wochenende Tagesmütter zum gewohnten Austausch. In Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt finden seit 2012 quartalsweise in Begleitung der Fachberatung Austauschtreffen statt. Sie dienen laut Cordula Bock der Qualitätssicherung in der Kindertagespflege. „Wichtig ist hierbei der Informationsaustausch zu aktuellen Themen wie der pädagogischen Fortbildung, der Weiterentwicklung der Tagesmütter und der Transparenz zum Rechtsanspruch auf Betreuung der Kinder im Alter unter drei Jahren ab dem 1. August 2013.

CeBeeF-Vorsitzende Karola Teske vertraut ebenfalls auf die Stadt. „Sie ist auf uns zugekommen, unterstützt unseren Umzug und sucht nach barrierefrei zugänglichen Räumen.“

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