Verein der Griechen aus Pontos feiert 40-Jähriges

Christos Tsartsampalidis und Sewasti Simeonidou führten die mehr als 700 Gäste durch das Programm des Festabends.

Lüdenscheid - Auf eine bewegte Geschichte, die mittlerweile 40 Jahre umfasst, schauten am Samstagabend die Mitglieder des Vereins der Griechen aus Pontos in Lüdenscheid zurück. Mehr als 700 Gäste waren in die Schützenhalle am Loh gekommen, um das Jubiläum zu feiern.

Christos Tsartsampalidis, 1. Vorsitzender des Vereins, und Sewasti Simeonidou, die die Gäste als Moderatorin charmant durch das Programm des Festabends führte, freuten sich sichtlich, Erzbischof Pavlos Apostolidis begrüßen zu können. Der Geistliche war extra für das Jubiläumsfest aus Griechenland angereist.

Und auch wenn seine Anreise aus Düsseldorf nicht einmal annähernd so aufwendig war, wurde der griechische Generalkonsul Grigorios Delavekouras ebenfalls mit langem Applaus in der Schützenhalle empfangen. Gemeinsam mit allen Gästen sang der Diplomat die griechische Hymne. Sewasti Simeonidou bedankte sich im Anschluss an einen der Höhepunkte des Festes ganz ausdrücklich auch bei den deutschen Gästen: „Ihr seid aufgestanden, obwohl ihr gar nicht so recht gewusst habt, was wir hier eigentlich gerade tun. So sind wir Griechen eben – unsere Hymne ist immer bei uns.“

40-jähriges Jubiläum des Vereins der Griechen aus Pontos

Zu den Festgästen gehörte auch Tanja Tschöke, Lüdenscheids 1. stellvertretende Bürgermeisterin. Sie ließ die Geschichte, die die Griechen aus Pontos seit 40 Jahren mit der Bergstadt verbindet, Revue passieren, lobte das große ehrenamtliche Engagement des Vereins. Mit ihrer Sangeskunst, ihren Tänzen, ihrem Lyraspiel und ihren vielgestaltigen weiteren Aktivitäten seien die Vereinsmitglieder ein fester, beliebter und vor allem nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Gesichts Lüdenscheids. „Machen Sie bitte weiter und helfen Sie uns, unsere Stadt auch in Zukunft lebens- und liebenswert, multikulturell und offen zu gestalten. Ihre Unterstützung hat das in den vergangenen 40 Jahren möglich gemacht“, betonte Tanja Tschöke.

Nach den feierlichen Grußworten hieß es dann: „Bühne frei für Tanz, Musik und Gesang“. Gleich drei Tanzgruppen sorgten mit ihren Darbietungen bei den Gästen für beste Feierlaune und langanhaltenden Beifall. Den Anfang machte die Kindergruppe, die in Originalkostümen und mit jeder Menge Enthusiasmus durch die Schützenhalle tanzte. In Sachen Begeisterung standen den Kindern aber auch die erwachsenen Tänzer in nichts nach. Am Ende gehörte die Tanzfläche dann allen Gästen.

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