Dudas: Müllpolizei möglich?

Gordan Dudas

Lüdenscheid - SPD-Ratsherr Gordan Dudas will die immer wiederkehrende Vermüllung der Wertstoff-Sammelstellen nachhaltig bekämpfen.

„Die Verdreckung muss auf die Tagesordnung und Thema in den Ausschüssen für Stadtplanung und Umwelt, Bau- und Verkehr und im STL-Werksausschuss werden", sagt er.

Neben den von seinem Parteikollegen Bernd Schildknecht kritisierten Sammelstellen im Eichholz und an der Brüderstraße seien auch die Standorte am Nattenberg und am Duisbergweg immer wieder vermüllt. Es müsse ein Gesamtkonzept her.

Neben Aufklärungsarbeit kann sich Dudas auch eine Müllpolizei vorstellen, die von der Stadt organisiert werde. „Das könnte sich auf Dauer rentieren. Außerdem könne der Bußgeldkatalog verschärft werden. In diesem Zusammenhang frage er sich, ob diese bewusste Vermüllung auch ein Straftatbestand sei. Da es offensichtlich auch Gewerbetreibende seien, die ihren Müll an den Sammelstallen entsorgten, müsse man auch rechtlich prüfen, ob man den Betreffenden das Gewerbe entziehen könne. Außerdem kenne er Städte, in denen die Container unterirdisch platziert werden. Trotz der dafür nötigen Investitionen könne man dies prüfen. „Charmant“ finde er die Lösung, öffentliche Mülltonnen gegen eine Gebühr von 50 Cent zur Verfügung zu stellen. In Benelux-Ländern gebe es so etwas. Nur als letztes Mittel sieht er eine Videoüberwachung der Sammelstellen an. Bei der Entwicklung eines Gesamtkonzeptes müssten die Bürger mit einbezogen werden. - my

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