Verbraucherzentrale: „Uns kennt nahezu jeder“

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Zur Präsentation des Jahresbericht der Verbraucherzentrale trafen sich Vertreter der Stadt, des Kreises und der Politik am Freitag bei den Beratern an der Altenaer Straße.

Lüdenscheid - „Nützlich, glaubwürdig und kompetent“ – diese Eigenschaften verbinden die Kunden mit der Verbraucherzentrale. Außerdem wissen 96 Prozent etwas mit der Zentrale und ihren Aufgaben anzufangen: „Uns kennt nahezu jeder“, sagt die Lüdenscheider Leiterin, Magdalena Ermert, die am Freitag den Bericht für 2013 vorstellte.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Beraterin und ihre Kollegen Viola Link und Michael Lücker von der Umweltberatung aufgrund der vielen Probleme der Verbraucher und der nötigen Präventionsmaßnahmen sehr viel zu tun haben.

Am Freitag beschrieben sie vor Vertretern der Stadtverwaltung, an der Spitze Bürgermeister Dieter Dzewas, und des Märkischen Kreises, vertreten durch Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und Mitarbeitern sowie aus den Reihen der Politik SPD-Fraktionschef Jens Voß die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Auch die neue Regionalleiterin Helga Schuppert war dabei.

Telekommunikationsanbieter sorgten für besonders viele Probleme – ob es um unverständliche Handy- und Festnetz-Verträge oder ums Internet ging. „Viele schließen aber auch zu leichtfertig Verträge ab“, weiß Magdalena Ermert. Aber auch der Energiemarkt bereitete den Verbrauchern Schwierigkeiten. Gründe waren unter anderen die steigende EEG-Umlage und damit einhergehende Strompreiserhöhungen. Hinzu kommen Abmahnungen wegen der Verletzung des Urheberrechts. „Wir haben 56 Rechtsvertretungen übernommen.“ Insgesamt 6569 Ratsuchende meldeten sich 2013 bei der Verbraucherzentrale an der Altenaer Straße.

Für Viola Linke und Michael Lücker von der Umweltberatung im Märkischen Kreis lagen die Nachfrageschwerpunkte bei der Energieberatung, der Vermeidung von Innenschadstoffen wie Schimmel und Abfallthemen. Zudem waren sie bei Veranstaltungen wie dem Autofreien Volmetal, dem Sauerländer Apfelfest und dem Halveraner Herbst präsent; nicht zu vergessen die Zusammenarbeit mit der Astrid-Lindgren-Schule und erstmals mit dem Gertrud-Bäumer Berufskolleg. - von Martin Messy

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