Vdk-Ortsverband ohne Vorstand

LÜDENSCHEID ▪ Der gesamte Vorstand des VdK-Ortsverbandes Lüdenscheid ist zum 1. September zurückgetreten. „Aus persönlichen Gründen“, teilte Jürgen Leukel, Schriftführer vom Ortsverband Rahmede, im Auftrage des VdK-Kreisverbandsvorstands Märkischer Kreis, gestern mit. Genaueres wisse er auch nicht, meinte Leukel auf Anfrage. Aber der Rücktritt sei natürlich „ein Hammer für uns alle“, meinte Leukel.

Jetzt muss eine außergewöhnliche Vereinsversammlung einberufen werden, um einen neuen Vorstand zu wählen. Einen Termin und einen Ort gebe es aber noch nicht. Vom zurückgetretenen Vorstand war gestern keine Stellungnahme zu erhalten.

Klar ist, dass der Lüdenscheider Ortsverein des Verbands der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Deutschland (VdK) aufgelöst beziehungsweise auf andere Ortsvereine aufgeteilt werden muss, wenn es nicht gelingt, einen neuen Vorstand zu finden. Bereits im Jahre 2006 hatte der Ortsverband Lüdenscheid Probleme mit der Vorstandsbesetzung. Im Rahmen der damaligen Jahreshauptversammlung fanden sich bei den Ergänzungswahlen zum Vorstand weder für die Posten des stellvertretenden Kassierers und des stellvertretenden Schriftführers noch wollte ein Vdk-Mitglied die Aufgaben des Sozialbetreuers und seines Stellvertreters übernehmen.

Die Beratungen des Ortsvereines fänden jedoch weiter dienstags von 16 bis 18 Uhr statt, teilte der Kreisverband mit. Und jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat werde wie bisher von 8.30 bis 11.30 Uhr eine Beratung des Kreisverbandes im Hause Schillerstraße 17 angeboten. - wok

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