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Urban Priol im MK: „Ich spiele nicht fürs Föjetong!“

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Von: Jutta Rudewig

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Urban Priol feiert mit seinem brandneuen Programm in Lüdencheid Premiere.
Urban Priol feiert mit seinem brandneuen Programm in Lüdenscheid Premiere. © Malmus, Pia

„Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen, sagt Heraklit, alles Sein ist Werden. Man denkt an den Berliner Großflughafen, und merkt: Der alte Grieche hatte recht.“ Zu diesem Schluss kommt der Comedian Urban Priol regelmäßig. Am Samstag, 29. Oktober, feiert Priol ab 19.30 Uhr im Kulturhaus Premiere mit seinem brandneuen Programm „Im Fluss“.

Lüdenscheid - Priol ist am Puls der Zeit, spontan und spottet tagesaktuell Mit Freude stürzt er sich auf den täglichen Irrsinn, lästert lustvoll und hat dabei genauso viel Spaß wie sein Publikum. „Im Fluss“, so heißt es, sei „wie ein Rafting-Trip, der mit rasantem Tempo über Absätze und an Felsblöcken vorbei durch wild schäumende Stromschnellen führt.“ Urban Priol seziert die gesellschaftspolitischen Ereignisse des vergangenen Jahres, stellt Verknüpfungen her und deckt Hintergründe auf.

Auf der Bühne stand Urban Priol erstmals mit 21 Jahren, mittlerweile ist er eine feste Größe in der deutschen Szene des Kabaretts. Nicht zuletzt Dank unzähliger TV- und Radioauftritte hat ihn wohl jeder schon mal gesehen oder gehört. Seit 1998 ist er Inhaber der Kleinkunstbühne Hofgarten in Aschaffenburg, und seine Auszeichnungen bewegen sich im zweistelligen Bereich.

Eintrittskarten für die Premiere

Der Vorverkauf hat an allen bekannten Stellen begonnen. In Lüdenscheid gibt es Tickets an der Theaterkasse des Kulturhauses (geänderte Öffnungszeiten in den Herbstferien), beim ADAC und beim Ticketservice www.phono-forum.de, erreichbar unter der Rufnummer Tel. 0 23 73/53 51. Die Karten für die verlegte Veranstaltung vom 31. Oktober 2020 behalten für diesen Abend ihre Gültigkeit.

Die Ansprüche ans Publikum sind bei seinem neuen Programm nicht gering: auch wenn er sich den einen oder anderen Kalauer erlaubt („Ich spiele nicht fürs Föjetong!“), schadet es nicht, politisch auf dem Laufenden zu sein, um sich die oftmals subtilen Anspielungen des Spötters nicht entgehen zu lassen.

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