Unzählige Stunden „Lichtrouten“-Arbeit

Das „Lichtrouten“-Team informiert

LÜDENSCHEID - Bis zum kommenden Sonntag, 3. Oktober, setzen die internationalen Künstler und Designer Positionen zum Thema „Wunderkammern“ im öffentlichen Raum um und entwickeln neue Stadtansichten. Veranstaltet werden die „Lichtrouten“ von der Lüdenscheider Stadtmarketinggesellschaft. Doch was für den Besucher eine hübsche Sache ist, bedeutet Unmengen an Arbeit im Hintergrund.

Zum mehr als hundertköpfigen „Lichtrouten“-Team gehören auch Gabriele Schlabach von der Stadtmarketinggesellschaft und die Assistentinnen Jennifer Braun, Jennifer Butzki, Paola Bonino und Kerstin Marré. Sie sind es auch, die den Besuchern jeden Abend am Info-Point in der Werdohler Straße 3 mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. „Bei uns erfahren die Gäste alles, was sie wissen wollen“, sagt Jennifer Braun, gelernte Fotografin und Fotodesignerin, „wir geben Auskunft über die einzelnen Stationen, Parkmöglichkeiten, Restaurants, das Rahmenprogramm und natürlich Informationen zu den einzelnen Künstlern und Installationen“.

Zum Planen habe das Team ja nun vier Jahre Zeit gehabt, so Gabriele Schlabach halb im Scherz, das ändere aber nichts an dem enormen Arbeitsaufwand, den solch eine Veranstaltung mit sich bringe. „Es ist einfacher, die Stunden zu zählen, in denen wir in den letzten Monaten nicht gearbeitet haben“, bestätigt Jennifer Braun und lacht, „wir träumen schon von den Lichtrouten“. Deshalb sei es ratsam, Block und Stift neben dem Bett liegen zu haben. „So können wir uns die Ideen, die uns nachts kommen, aufschreiben und beruhigt weiterschlafen.“ Jeder habe seinen eigenen Bereich, um den er sich kümmern müsse, wobei die sich immer und überall berühren.

Für den künstlerischen Bereich sind die Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll verantwortlich. Auch Bettina Pelz arbeitet zur Zeit nicht im Büro der Stadtmarketinggesellschaft, sondern ist samt Laptop in den Info-Point umgezogen. „Das Festival war schon ein Wendepunkt in Lüdenscheid“, sagt sie, „seitdem sind wir international gefragt, was die Lichtrouten angeht, und so kommen die Künstler gerne zu uns“. Insgesamt 16 Installationen gibt es zu sehen.

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