Förderung

40.000 Euro für die Wieghardt-Ausstellung

Mit 40 000 Euro wird die Ausstellung um den Lüdenscheider Maler Paul Wieghardt unterstützt.

Lüdenscheid – Das Kuratorium der LWL-Kulturstiftung hat die Förderung von 36 Projekten beschlossen und wird eine Fördersumme von knapp 1,8 Millionen Euro für kulturelle Vorhaben ausschütten. Mit 40.000 Euro wird die Vorbereitung und Umsetzung der Ausstellung zum Werk des westfälischen Künstlers Paul Wieghardt in der Städtischen Galerie Lüdenscheid gefördert.

„Paul Wieghardt – Coming and Going“ ist dort von Oktober 2019 bis März 2020 zu sehen – wir berichteten. Antragsteller aus den Städten Dortmund, Bielefeld und Münster und aus 13 Kreisen in Westfalen-Lippe sowie vier LWL-Einrichtungen erhielten Förderzusagen. Den Gremien der Stiftung lagen insgesamt 49 Projektanträge aus den Bereichen Kunst, Literatur, Landeskunde, Film, Musik, Theater und Tanz zur Entscheidung vor.

 „Seit 14 Jahren trägt die LWL-Kulturstiftung mit ihrer Förderung dazu bei, Kunst und Kultur in Westfalen-Lippe nachhaltig und profilbildend zu stärken“, sagt Karl Dittmar, Vorsitzender des Kuratoriums aus Bad Salzuflen (Kreis Lippe): „Wir freuen uns, dass wir nun in eine neue Förderperiode einsteigen und Projekte verschiedener Größenordnungen in der Region mit einer beachtlichen Gesamtsumme fördern können.“ 

Stiftung unterstützt auch kleinere Vorhaben

Neben größer angelegten Projekten wie zum Beispiel die Ausstellung „Muslime in Deutschland - Vielfalt der Lebenswelten“ im „Religio“, dem Westfälischen Museum für religiöse Kultur (Telgte, Kreis Warendorf), das mit 120.000 Euro über zwei Jahre gefördert wird, unterstützt die LWL-Kulturstiftung auch kleinere Vorhaben wie beispielsweise die Ausstellung in Lüdenscheid, deren Anlass der 50. Todestag des in Lüdenscheid 1897 geborenen Malers ist.

1923 ging der Lüdenscheider an das gerade gegründete Bauhaus in Weimar, lernte dort Paul Klee kennen, der bei den Studenten als Vorbild wirkte. Wieghardt traf außerdem die Bildhauerin Nelly Bar, heiratete sie später in Paris. Der Titel der Ausstellung ist angelehnt an eines seiner Gemälde aus der amerikanischen Zeit, das im Obergeschoss der Galerie ausgestellt ist. 

Weiterer Schritt, um den Maler zu würdigen

Derzeit ist das Team der Galerie dabei, die vorhandenen Arbeiten des Malers zu sichten und Werke aus anderen Städten und Ländern unter zum Teil schwierigen Leihbedingungen nach Lüdenscheid zu holen.

 „Die Konkurrenz in dieser Förderrunde war groß, da viele spannende und qualitativ hochwertige Projektanträge bei uns eingegangen sind. Dies zeigt, dass die LWL-Kulturstiftung als wichtiges Förderinstrument in der Region wahrgenommen wird“, so Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Vorstandsvorsitzender der LWL-Kulturstiftung. 

„Es freut mich, dass wir zwei Dritteln der Antragsteller eine finanzielle Zuwendung für ihr jeweiliges Vorhaben zusagen können.“ 70 Prozent der gesamten Kosten für die Ausstellung muss die Galerie aus Drittmitteln finanzieren, um das Projekt überhaupt auf den Weg bringen zu können. Mit der Zusage des LWL ist ein weiterer Schritt getan, um den Lüdenscheider Maler zu würdigen.

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