Preisgeld für den Sieger

Lüdenscheid - Mutige Autoren und Bühnenpoeten, die sich ihre Bräune lieber im Scheinwerferlicht als am Strand erarbeiten wollen, kommen einmal mehr nach Lüdenscheid: Am Freitag, 16. Mai, findet die nächste „World of Wordcraft“ im Dahlmann-Saal an der Grabenstraße statt.

Die Wortakrobaten treten mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an, und das Publikum ist die Jury. Jeder hat pro Runde nur sechs Minuten Zeit, Hilfsmittel gibt es keine, Überraschungen dafür umso mehr.

Dieses Mal haben sich bereits unter anderem der amtierende Berlin-Brandenburg- Meister Nick Pötter, der niedersächsisch-bremische Meister 2011, Sven Kamin, und der vom WDR-Slam bekannte Andreas Weber angemeldet.

Das Literaturformat „Poetry Slam“ begeistert jetzt bereits seit vier Jahren die Bewohner der Bergstadt. 2010 noch als Experiment belächelt, hat sich die Veranstaltungsreihe „World of Wordcraft“ inzwischen ihren festen Platz in der Kulturlandschaft des Kreises erarbeitet und lockt Künstler wie Zuschauer gleichermaßen.

Das Finale 2013 wurde bereits von einem Kamerateam begleitet. Und auch auf der Bühne präsentierte „Wordcraft“ schon viele Menschen aus Fernsehen und Rundfunk, wie zum Beispiel Torsten Sträter (Satiregipfel), Sebastian 23 und Jan Philipp Zymny (beide Nightwash).

Wer am Ende das Rennen macht und die begehrte goldene Feder mit nach Hause nehmen darf, entscheidet wie immer lautstark Publikum. Das dieses in Lüdenscheid ein besonderes ist, hat sich in der Slamszene bereits herumgesprochen. So genießt die Bergstadt den Ruf, einen der stimmungsvollsten Slams NRWs zu beherbergen.

Wer sich davon überzeugen möchte, sollte allerdings rechtzeitig an die Abendkasse kommen, da es keinen Vorverkauf und nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.

Am Freitag, 16. Mai, wird sich außerdem entscheiden, welcher Poet sich den nächsten Startplatz beim großen Saisonfinale am 21. November im Kulturhaus sichert. Mit Titelverteidiger Renè Sydow (Witten), Klaus Urban (Stadthagen), Sascha Mühlenbeck (Bremen) und Lisa Schöyen (Münster) stehen bereits vier der sechs Finalisten fest.

Auf die Bühnenpoeten im Mai wartet jedoch noch ein ganz anderes Bonbon: Erstmalig in der Geschichte des Slams wird es ein Preisgeld von 150 Euro für den Sieger geben – bereitgestellt von den Lüdenscheider Nachrichten. Außerdem wird unsere Zeitung einen der Gewinnertexte abdrucken.

Einlass in den Dahlmann-Saal ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt acht Euro bzw. sechs Euro für alle mit Schüler-, Studenten-, Ausbildungs- oder Handicapausweisen.

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