Der Standort soll damit gesichert und ausgebaut werden

Unternehmen im MK: Spezialkran hievt Millionen-Investment in Halle

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Kraftakt: die 16 Tonnen schwere Stanz-Laser-Maschine auf ihrem Weg in die Lüdenscheider Produktionsstätte der Firma Ihne & Tesch.

Lüdenscheid – Der mächtige Arm des Spezialkrans fährt hoch, seine Stahlseile straffen sich. Dann schwebt die 16 Tonnen schwere Stanz-Laser-Kombimaschine Richtung Werkshalle der Firma Ihne & Tesch am Drostenstück.

Nach knapp zwei Stunden Kraft- und Präzisionsarbeit steht der Metall-Koloss schließlich an seinem Platz. Routine für die beteiligten Techniker, spektakuläre Bilder für unbedarfte Beobachter. Und vor allem wohl ein Akt mit wirtschaftlichen Folgen. „Mit der Investition in siebenstelliger Höhe wollen wir unseren Standort in Lüdenscheid sichern und ausbauen.“ 

So äußerte sich im Gespräch mit unserer Zeitung Udo Bartnik, Betriebsleiter bei Ihne & Tesch. Per Schwertransport war die in Baden-Württemberg gebaute Apparatur in die Bergstadt gelangt. Die Stanz-Laser-Kombimachine ist dabei Herzstück, aber nicht das einzige Objekt der Millionen-Anschaffung. 

Voller Körpereinsatz war nötig, um die Maschine an den vorbereiteten Standort zu schaffen.

Zu der gehören auch noch eine sogenannte Abkantpresse und ein automatisiertes Lagersystem, das der Stanz-Laser-Maschine künftig Bleche zuführt. Ebenso wie eine Stickstoff-Erzeugungsanlage, die das zur Blechschneidung nötige Gas liefert. Im Zusammenspiel bilden die Geräte künftig ein Blechbearbeitungszentrum, das Bleche aus unterschiedlichen Materialien bis zu einer Größe von 2,50 mal 1,25 Metern bearbeiten kann. 

Das Traditionsunternehmen Ihne & Tesch ist auf die Herstellung von Sonderheizelementen für die Kunststoff-Industrie spezialisiert. Die Heizelemente kommen bei der Verflüssigung von Kunststoff zum Einsatz. Die Kundschaft der Lüdenscheider findet sich dabei weltweit, weiß Udo Bartnik. 

Bis zur Inbetriebnahme der Stanz-Laser-Kombimaschine wie des gesamten Blechbearbeitungszentrums am Drostenstück wird es allerdings noch ein Weilchen dauern. „Die Anlage ist komplex, daher sind mehrere Mitarbeiter von uns derzeit noch auf einer Schulung“, sagt Bartnik. Voraussichtlich in vier Wochen soll die hochmoderne Maschinen-Konstellation dann die Produktion aufnehmen.

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