Stadtwerke Lüdenscheid sponsern Phänomenta

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In der Phänomenta freute man sich über die Unterstützung. -

LÜDENSCHEID - Sie verstehen sich als Pate für ein Projekt, das in diesen Tagen seinen Anfang nimmt: Insgesamt 160 000 Euro sponsern die Stadtwerke Lüdenscheid in diesem und den nächsten drei Jahren für das didaktische Begleitmaterial der Phänomenta. Bekanntlich wird dort großflächig erweitert, auch und vor allem im Energie-Bereich.

Das sei der Ansatz gewesen: „Energiewende ist das Stichwort. Was können wir als Stadtwerke dafür tun, um mehr zu sein als die Erhöhung der Strompreise. Wir wollen Kindern und Jugendlichen helfen, Zusammenhänge klarer zu machen“, erläuterte am Nachmittag Wolfgang Struwe, Geschäftsführer der Stadtwerke, mit Blick auf das Engagement des Energieversorgers. 25 000 Euro seien bereits in diesem Jahr als Spende geflossen.

Das Projekt selbst steckt noch nicht einmal in den Kinderschuhen. Aber ohne ein verlässliches Budget könne man nicht planen, so Struwe weiter. Entwickelt werden sollen multimediale Lehr- und Vorbereitungsprogramme. „Leitfäden, mit denen Lehrer den Besuch hier vorbereiten oder auch Experimente nachbauen können“, so Dunja Landi, Pressesprecherin der Phänomenta. Drei solcher Leitfäden gibt es bereits, abgestimmt auf Vorschule, Grundschule und Sekundarstufe 1. Zusammen mit Lehrern oder auch Fachhochschülern soll dieser didaktische Bereich ausgeweitet werden. „Sowas ist bei allem Idealismus nicht ehrenamtlich nebenbei zu leisten“, freute sich auch Bürgermeister Dieter Dzewas über das Engagement des Unternehmens, das auf diese Weise fundiertes Material sichern wird.

Gabriele Ansorge (Phänomenta) erhofft sich durch das Sponsoring der Stadtwerke eine Signalwirkung. Denn während sich der Versorger als Pate für den Bereich Energie sieht, gäbe es ja beispielsweise ähnliche Pläne für das Thema Licht. Die Hoffnung ruht darauf, dass sich auch hier ein Unternehmen aus dem heimischen Raum bereitfindet, mit ins Rad zu greifen.

Mit den Mitteln der Stadtwerke wird nun zunächst einmal ausgelotet, was Lehrkräfte an vorbereitendem Material überhaupt brauchen. Anschließend muss dieses Material erstellt, korrigiert, überprüft und gedruckt werden, um auch nach außerhalb zu zeigen, dass sich Lüdenscheid lohnt als außerschulischer Lernort: „Was macht es für einen Sinn, zu sehen, dass das Foucault'sche Pendel funktioniert, aber nicht zu begreifen, warum das so ist? - rudi

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