Öffentlichkeitsinformation „hauptsächlich“ digital

Unternehmen aus MK will sich vergrößern - aufs Nachbargrundstück

Die städtebaulichen Entwürfe zu den Planungen können in der Zeit vom 15. bis 30. Juli auf der Internetseite der Stadt Lüdenscheid eingesehen werden.
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Die städtebaulichen Entwürfe zu den Planungen können in der Zeit vom 15. bis 30. Juli auf der Internetseite der Stadt Lüdenscheid eingesehen werden.

Auf dem eigenen Grundstück ist dem Unternehmen EOT Eibach Oberflächentechnik GmbH der Platz ausgegangen den Firmenkomplex zu erweitern. Daher soll ein westlich angrenzendes, unbebautes Grundstück für die Anbauten genutzt werden.

Lüdenscheid – Der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt hat in seiner öffentlichen Sitzung am 3. April 2019 beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 809 „Gewerbegebiet südlich Heedfeld, 2. Änderung und Erweiterung“ aufzustellen sowie die 16. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich dieses Bebauungsplanes einzuleiten. Dadurch soll das Unternehmen EOT Eibach Oberflächentechnik GmbH die Möglichkeit erhalten, seinen Betrieb an der Golsberger Straße 3 zu erweitern und den Betriebsstandort somit für die Zukunft zu sichern.

Hierfür plant die Firma in mehreren Bauabschnitten, Produktionsgebäude an die bestehenden Gebäude anzubauen. Auf dem eigenen Grundstück ist dafür kein Platz mehr, daher soll ein westlich angrenzendes, unbebautes Grundstück für die Anbauten genutzt werden. Auch die bestehenden Versickerungsanlagen sollen auf der Fläche erweitert werden.

Aus Gründen des Infektionsschutzes findet die frühzeitige Öffentlichkeitsinformation und -beteiligung hauptsächlich online über www.luedenscheid.de statt. Die städtebaulichen Entwürfe zu den Planungen können in der Zeit vom 15. bis 30. Juli auf der Internetseite der Stadt Lüdenscheid eingesehen werden.

Da der Zutritt zum Rathaus beschränkt ist, hängen die Planvorentwürfe einschließlich der jeweiligen Begründungen beider Bauleitplanverfahren ergänzend zur Veröffentlichung im Internet an der Bekanntmachungstafel im Jürgen-Dietrich-Forum (Rathaus-Foyer) aus. Dort sind sie, so schreibt die Stadtverwaltung, durch die Fenster vom Rathausplatz aus gut zu sehen.

Beim Fachdienst Stadtplanung und Geoinformation können die Planunterlagen, zusätzlich die Umweltberichte beider Bauleitplan-verfahren, ein Geräusch-Immissionsschutzgutachten sowie ein Versickerungsgutachten nur nach vorheriger Terminabsprache sowie unter Einhaltung der aktuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen eingesehen und erörtert werden. In begründeten Fällen werden die Unterlagen auch per Post verschickt.

In der Zeit vom 15. bis zum 30. Juli besteht die Möglichkeit, Stellungnahmen zum Entwurf abzugeben. Für Informationen über die Möglichkeiten der Stellungnahme, weitere Informationen oder Terminabsprachen steht die zuständige Sachbearbeiterin Martina Baumast unter Tel. 0 23 51 / 17 13 97 zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um rege Beteiligung zur Planung.

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