Nach Berichterstattung: Ordnungsamt und Markthändler finden Lösung

Maskenpflicht im MK: Markthändler essen jetzt „aus medizinischen Gründen“

Hans Werner Müller, Vorsitzender der IG Wochenmarkt, begrüßt die Lösung zwischen Markthändlern und Ordnungsamt zum Ess- und Trinkverbot in der Innenstadt.
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Eine Lösung, mit der alle beteiligten nunmehr gut leben können, sagte auch Hans Werner Müller, Vorsitzender der IG Wochenmarkt.

Zwischenzeitlich kochte die Stimmung hoch, doch nun scheint es eine unkomplizierte Lösung für das Problem zwischen den Händlern des Wochenmarktes und des Ordnungsamtes zu geben.

Lüdenscheid - Wenn man dazu bereit ist und miteinander spricht, lassen sich bisweilen unkomplizierte Lösungen für Probleme finden: Wie berichtet, kochte die Stimmung zwischen den Händlern des Wochenmarktes und dem Lüdenscheider Ordnungsamt wegen des Ess- und Trinkverbotes in der Innenstadt hoch.

Die Händler sahen keine Möglichkeit, diese Auflage einzuhalten, und fühlten sich von Mitarbeitern des Ordnungsamtes zu Unrecht gemaßregelt. Die Mitarbeiter der Stadt sahen sich aber an die Allgemeinverfügung gebunden.

„Nahrungsaufnahme aus medizinisch notwendigen Gründen“

Wie Sven Prillwitz als Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte, haben die Beteiligten in einem klärenden Gespräch eine Lösung gefunden, die auch durch die geltende Allgemeinverfügung der Stadt Lüdenscheid gedeckt ist. Diese erlaube dort, wo Maskenpflicht herrscht, die „Nahrungsaufnahme aus medizinisch notwendigen Gründen“.

Das beinhalte, dass kein Markthändler stundenlang an seinem Stand verbringen könne, ohne zwischendurch etwas zu essen oder zu trinken. Aus Gründen des Infektionsschutzes haben Ordnungsamt und IG Wochenmarkt sich darauf verständigt, einige Regeln einzuhalten.

Vor allem müsse der größtmögliche Abstand zu den Kunden gewährleistet sein. Wer beispielsweise an seinem Stand eine Acrylglasscheibe habe, wurde gebeten, ausschließlich dahinter die Maske abzunehmen, um zu essen oder zu trinken. Nach Möglichkeit solle für die Nahrungsaufnahme eine „erkennbare Arbeitspause“ eingelegt werden, beispielsweise im Führerhaus oder zumindest abseits vom Kundenbetrieb am Stand.

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