„Unfallgefahr deutlich gestiegen“

LÜDENSCHEID – Angesichts der zahlreichen Schlaglöcher in Lüdenscheids Straßen möchte die CDU von der Stadtverwaltung detailliert wissen, wie sie mit diesem Problem umgeht.

Die drei folgenden Fragen formulierte Ratsfrau Ursula Meyer in einer Anfrage in der Hauptausschusssitzung: Werden die Straßenschäden systematisch erfasst und nach Schwere kategorisiert? Gibt es ein zeitliches Konzept zur Beseitigung der Schäden, wann die Stadtverwaltung mit welcher Nachhaltigkeit Abhilfe leisten wird? Gibt es Erkenntnisse der Verwaltung über die zu erwartenden Kosten für die Reparaturarbeiten? Diese Fragen sollen in der nächsten Sitzung des zuständigen STL-Werksausschusses beantwortet werden, erklärte die Verwaltung.

Meyer begründete ihren Antrag damit, dass jeder Bürger und jede Bürgerin in Lüdenscheid an einer Straße wohne, die mehr oder minder durch Schäden vom harten Winter betroffen sei. Die Öffentlichkeit habe ein Anrecht darauf zu erfahren, wann beziehungsweise ob überhaupt eine Reparatur in den jeweiligen Straßen geplant sei. „Fundierte und frühzeitige Informationen der Bürgerinnen und Bürger sind Kennzeichen einer bürgerfreundlichen Verwaltung, die unser aller Ziel ist“, sagte Meyer.

Zurzeit gebe es wegen des harten Winters für Fahrer und Fahrzeuge ein stark erhöhtes Risiko durch oftmals kurz aufeinander folgende große und tiefe Löcher. Beispielhaft dafür seien die Freiherr-vom-Stein-Straße, In der Landwehr, Schützenstraße und Hochstraße zu nennen. Die meisten Fahrer versuchten, diesen Schlaglöchern auszuweichen – teilweise mit halsbrecherischen Manövern. „Die Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet ist dadurch stark beeinträchtigt und die Unfallgefahr deutlich gestiegen.“ - wok

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