Tragischer Unfall wirkt nach: Familie vermisst Dokumente

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MEINERZHAGEN/LÜDENSCHEID - Der 47-jährige André Blödorn wurde zum Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls. Erst am vergangenen Montag konnten seine Angehörigen mit der Trauerfeier und anschließender Beisetzung endgültig von ihm Abschied nehmen.

Gestorben war er schon am 30. November, genau eine Woche nach dem schweren Unfall, der sich auf der Talstraße in Höhe der Pöppelsheimer Mühle in Lüdenscheid ereignete. Der Meinerzhagener hatte keine Chance, als ihm auf seiner Fahrbahn in einer Kurve der Pkw eines 24-Jährigen aus Halver entgegenkam.

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Unfallopfer erliegt seinen Verletzungen

Halveraner war nicht zu schnell

Bei dem Frontalzusammenstoß wurde sein Fahrzeug total demoliert. Während der Unfallverursacher mit leichten Verletzungen glimpflich davonkam, erlitt der Meinerzhagener schwerste Verletzungen. Er konnte zwar noch an der Unfallstelle reanimiert und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Doch alle ärztliche Kunst war am Ende vergebens.

Im Zuge der staatsanwaltschaftlichen Unfallermittlungen wurde das Unfallopfer obduziert. Beide Unfallfahrzeuge wurden zur technischen Untersuchung sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. Die Eltern und die Schwester des Toten müssen neben dem schmerzlichen Verlust derzeit auch noch mit einer weiteren traurigen Begleiterscheinung des Unfallgeschehens fertig werden.

Bilder von der Unfallstelle:

Schwerer Unfall auf der Talstraße in Lüdenscheid

Seit dem Unfall vermisst wird das Portemonnaie von André Blödorn. Wie seine Schwester den LN schildert, verlief eine Nachsuche an der Unfallstelle ergebnislos. Auch in dem zunächst zur technischen Untersuchung sichergestellten Unfallwrack fand sich die Geldbörse nicht. Dabei ist es nicht der mögliche Geldinhalt, dessen Verluste die Angehörigen schmerzt. Vielmehr enthielt das Portemonnaie neben Ausweis und anderen Dokumenten auch weitere sehr persönliche Dinge, wie zum Beispiel auch Fotos.

Noch immer hofft die Familie deshalb, dass sich am Ende die vermisste Geldbörse und ihr Inhalt wiederfinden. Deswegen geht man jetzt auch den Weg an die Öffentlichkeit über diesen Bericht. Wer helfen kann, sollte sich unter der Handynummer 0170/2040431 mit der Schwester des Toten in Verbindung setzen. - -fe

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