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Mann im MK schläft am Steuer ein und baut Unfall - Eingeschlossen und verletzt

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Von: Markus Klümper

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Ein 83-jähriger Senior aus Lüdenscheid hat am Mittwoch einen Unfall verursacht.
Ein 83-jähriger Senior aus Lüdenscheid hat am Mittwoch einen Unfall verursacht. © Markus Klümper

Nach einem Unfall am Mittwoch im MK ist ein Mann verletzt in seinem vollständig demolierten Auto eingeschlossen. Er war zuvor am Steuer eingeschlafen.

Lüdenscheid - Der Unfall eines 83-jährigen Lüdenscheiders hat einen hohen Sachschaden verursacht. Der Senior wurde dabei in seinem Auto eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam leichtverletzt ins Krankenhaus. Der Sachschaden ist allerdings immens.

Mann aus Lüdenscheid nach Unfall in Leihwagen eingeschlossen

Der Lüdenscheider war gegen 15.20 Uhr mit einem Werkstatt-Leihwagen auf der Volmestraße von Schalksmühle in Richtung Brügge unterwegs, als er in Höhe Stephansohl die Kontrolle über den Ford Focus verlor. Er kam in der langezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte gerade noch ausweichen, doch der geliehene Kombi rammte mit voller Wucht einen geparkten Skoda Yeti. Dabei erlitten beide Fahrzeuge nach Angaben der Polizei Totalschäden.

Zusammen mit einigen umgefahrenen Bäumen und Sträuchern summiert sich der Schaden auf rund 23.000 Euro, schätzen die Beamten bei der Unfallaufnahme. Dem 83jährigen ist dabei nach erster Einschätzung nicht viel passiert. Der Ford stand sprichwörtlich in „stabiler Seitenlage“ an dem ebenfalls völlig demolierten Skoda. Die Feuerwehr sicherte den Ford mit Spanngurten und half dem Eingeschlossenen aus seiner Notlage.

Unfall zwischen Lüdenscheid und Schalksmühle: Strafverfahren eingeleitet

Diese wurde nach Erkenntnissen der Polizei durch eine internistische Ausnahmesituation ausgelöst, der Mann war am Steuer eingeschlafen. Deshalb stellte die Polizei den Führerschein des Mannes sicher. Es wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge körperlicher Mängel eingeleitet.

Die B54 blieb während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme für etwa eine Dreiviertelstunde voll gesperrt. Ausgerückt war die Feuerwehr Lüdenscheid: Die zehn Kräfte der Hauptamtlichen Wache wurden von acht Kameraden des Löschzugs Brügge unterstützt.

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