Unfallursache weiter unklar

Bräuckenstraße: 20-Jähriger außer Lebensgefahr

LÜDENSCHEID - Der 20-jähriger Werdohler, der am Dienstagabend nach dem schweren Unfall auf der Bräuckenstraße schwer verletzt worden war, schwebt nicht in Lebensgefahr.

Von Martin Messy

Das teilte Polizeisprecher Norbert Pusch am Mittwoch mit. „Der junge Mann hat sich mehrere Knochenbrüche und innere Verletzungen zugezogen, die im Krankenhaus behandelt werden.“

Die genaue Unfallursache werde zurzeit noch ermittelt. Fest stehe, dass zunächst zwei Wagen, die ebenfalls von zwei jungen Werdohlern - 26 und 27 - gelenkt wurden, kurz nach der Einmündung zur Berliner Straße in Fahrtrichtung Werdohl einen auf der rechten Straßenseite fahrenden Ford Escort eines 47-jährigen Lüdenscheiders überholten und wieder vor ihm einscherten.

Bilder von der Unfallstelle

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bräuckenstraße

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Der dritte Wagen aber, der Twingo des 20-Jährigen touchierte den Escort, geriet dadurch außer Kontrolle, schleuderte über die Fahrbahn und prallte trotz eines eingeleiteten Bremsmanövers mit großer Wucht gegen einen Baum. Der junge Mann musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem völlig zertrümmerten Wagen geschnitten werden. Ein Notfallseelsorger war ebenfalls vor Ort.

Die beiden jungen Leute der zwei anderen Wagen hätten angegeben, sie seien zwischen 60 und 70 Stundenkilometern gefahren, sagte Norbert Pusch. Zeugen des Unfall hätten allerdings gesagt, die drei Fahrzeuge seien erheblich schneller gewesen. „Genaueres wird sich erst nach den Ermittlungen des Sachverständigen sagen lassen. Die beiden Fahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.“

Die Polizei bittet mögliche weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 0 23 51 /9 09 90 zu melden.

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