Unfälle nach Schlaganfall und Zuckerschock

LÜDENSCHEID – Im wahrsten Sinne des Wortes aus der Spur gerissen wurden ein Lüdenscheider und ein Werdohler am Donnerstag während der Autofahrt. Nach Angaben der Polizei erlitt gegen 14.25 Uhr ein 73-jähriger Lüdenscheider hinter dem Steuer seines Seat einen Schlaganfall, als er von der Straße In der Mark auf die Friesenstraße abbiegen wollte. Er verlor die Kontrolle über seinen Wagen und stieß gegen drei geparkte Wagen. Der Senior habe in der Vergangenheit mehrere Herzinfarkte erlitten, hieß es im Polizeibericht. Der Sachschaden wurde auf rund 8500 Euro geschätzt.

Aufgrund eines Zuckerschocks war bereits am Morgen gegen 11.20 Uhr ein 52-jähriger Werdohler auf der Straße Im Olpendahl kurz weggetreten, mit seinem Golf nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Wagen geprallt – Sachschaden: rund 8000 Euro.

Leicht verletzt wurde ein 17-jähriger Roller-Fahrer gegen 13 Uhr auf der Straße Im Grund. Er war bergauf unterwegs, als die Straße kurz vor der Einmündung Am Ostenhagen sehr holprig wurde, so dass er auf den Seitenstreifen auswich, dort aber ins Trudeln kam und stürzte. Dabei wurde er leicht verletzt.

Der Fahrfehler eines 27-jährigen Lasterfahrers wurde gegen 14.30 Uhr einer 51-jährigen Lüdenscheiderin zum Verhängnis. Sie stand mit ihrem Mazda hinter dem Laster vor der roten Ampel an der Werdohler Landstraße in Höhe der Einmündung zur Brunscheider Straße. Als die Ampel auf Grün umsprang, legte der 51-Jährige versehentlich den Rückwärtsgang ein und gab mächtig Gas. Die Lüdenscheiderin hatte keine Chance auszuweichen. Der Sachschaden schlug mit rund 6000 Euro zu Buche.

Rückwärts wollte schließlich ein 23-jähriger Lüdenscheider mit seinem Mercedes aus einer Parkbox in Höhe der Hausnummer Im Olpendahl 101 fahren. Er hatte gedacht, eine nahende 28-jährige Halveranerin, die mit ihrem BMW Richtung Rahmedestraße unterwegs war, weiche noch aus. Doch das klappte nicht. Der Sachschaden wurde auf rund 6000 Euro geschätzt.

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