STL uneingeschränkt entlastet für 2012

LÜDENSCHEID - Draußen war der Himmel bedeckt, drinnen herrschte eitel Sonnenschein: Einstimmig, ohne Fragen, ohne Anmerkungen, auch ohne vorhergegangene kritische Anmerkungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Südwestfalen-Revision, erteilte der Werksausschuss der STL-Werksleitung Entlastung für das Geschäftsjahr 2012.

Erster stellvertretender Vorsitzender Heinz-Rüdiger Ochel (CDU) hatte eine kurze Sitzung zu leiten, in der nochmals die wesentlichen Zahlen des Geschäftsjahres 2012 des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebes (STL) erläutert wurden (wir berichteten). Im Kern erfreulich, verzeichnet der Jahresabschluss einen Überschuss von rund einer Million Euro, vor allem bedingt durch den milden Winter 11/12. Das allerdings wird sich erst nach und nach positiv auch auf die Gebührenzahler auswirken, an die erst in den folgenden vier Jahren über Gebührenermäßigungen etwas „zurückgegeben“ wird. Die Bilanzsumme, im Vorjahresvergleich um knapp eine Million Euro gestiegen, liegt bei 7,26 Millionen Euro.

Wirtschaftsprüfer Michael Engels zählte in seinem kurzen Überblick „keinerlei Bankverbindlichkeiten“ zu den Besonderheiten des Kunden STL. Zudem wies er darauf hin, dass zum Stichtag circa 900 000 Euro Forderungen an die Stadt bestanden hätten. Ebenfalls ausdrücklich einen Hinweis wert war ihm der Umstand, dass man dem STL „kein Management-Letter“ geschrieben habe. Das werde nur dann gemacht, wenn der Eindruck entstehe, eine Unternehmensführung benötige Verbesserungsvorschläge. Hierzu habe beim STL kein Anlass bestanden, lobte er die Geschäftsführung. Die wiederum habe sich 2012 auch intensiv um die Zukunftsfähigkeit bemüht und langfristige Investitionen vorgenommen – in den Fuhrpark.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare