Fenster eingeschlagen, Kabel rausgerissen,  TV und Geld gestohlen

Unbekannte verwüsten Jugendmobil des Kinderschutzbundes

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Bislang unbekannte Täter wüteten am Wochenende im Jugendmobil des Kinderschutzbundes und richteten große Schäden an. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Lüdenscheid - Am Wochenende brachen Unbekannte in das Jugendmobil des Kinderschutzbundes ein. Der Polizei bot sich ein Bild der Verwüstung. Der Schaden ist groß, der Ärger auch. Das Mobil kann bis auf Weiteres nicht genutzt werden.

Der Ärger und das Unverständnis bei den Verantwortlichen des Kinderschutzbundes in Lüdenscheid ist groß.

Wie Bastian Mischnick, Leiter des Jugendmobils, auf Anfrage unserer Redaktion erklärte, sollte der bunt bemalte Bauwagen am Montagvormittag vom Standort Stralsunder Weg (Spiel- und Bolzplatz) zu seinem nächsten Halt an der Theodor-Heuss-Realschule gebracht werden. Dabei stellten die Mitarbeiter des STL den Einbruch und Vandalismus fest, informierten sowohl den Kinderschutzbund als auch die Polizei. 

Vor Ort erwartete Mischnick ein trauriges Bild: eingeschlagene Fensterscheiben, aus der Decke gerissene Kabel und Lampen, ein demolierter Schrank, ein entleerter Feuerlöscher sowie über die Gesellschaftsspiele gekippte Getränke. Dazu entwendeten die bislang unbekannten Täter einen Flachbildfernseher, eine Musikbox sowie die Süßigkeiten-Kasse. 

„Was uns besonders ärgert, ist nicht allein die Tatsache, dass etwas gestohlen wurde, sondern diese extremen Vandalismusschäden“, erklärt Mischnick und verweist auf die Jugendlichen, die den Bauwagen in den vergangenen Jahren neu gestaltet hatten. „Das ist einfach ärgerlich – und kostet Zeit und Geld.“ 

Vom Stralsunder Weg wurde das Jugendmobil nun zur Reparatur zum STL gebracht. Das bedeutet jedoch auch, dass er bis auf Weiteres für die mobile Jugendarbeit des Kinderschutzbundes nicht zur Verfügung steht. „Den geplanten Standort an der THR müssen wir in den kommenden Wochen auf jeden Fall streichen. Das ist besonders schade, da unser Angebot dort zuletzt gut angenommen wurde“, weiß Mischnick. Etwa 20 Kinder pro Tag hätten das Angebot vor den Ferien genutzt. 

„Möglicherweise werden wir als vorübergehende Alternative ab der kommenden Woche unsere Geschäftsstelle an der Jahnstraße öffnen.“ Dies soll dann zeitnah auf der Homepage bekannt gegeben werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise (Tel. 0 23 51/9 09 90) auf die Täter, die augenscheinlich in das angrenzende Waldstück flüchteten.

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