Umweltberater immer nah an der Basis

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Viola Link

Lüdenscheid  - Wie kann man Umweltthemen anschaulicher in den Fokus rücken als mit praktischen Beispielen vor Ort? Davon sind Viola Link und Michael Lücker, Umweltberater bei der Verbraucherzentrale, überzeugt.

Das schlägt sich auch in der Bilanz für 2014 nieder. 885 Anfragen von Ratsuchenden und 3555 Veranstaltungskontakte sind darin vermerkt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernhard Oberle ging es um Aktionen wie die Verwertung von Elektroschrott und Informationen über die Rohstoffe in alltäglichen Produkten.

 Über persönliche Geschichten von Jugendlichen für Jugendliche machte die Umweltberatung im Workshop „Werkstatt R: RessourcenStorys gesucht“ den Schutz von Ressourcen für Berufsschüler zum Thema. Die Umweltberatung im Märkischen Kreis führte im vergangenen Jahr neun Workshops mit circa 210 Schülern des Friederike-Fliedner-Berufskollegs, des Berufskollegs des Märkischen Kreises Iserlohn und des Berufskollegs für Technik in Lüdenscheid durch.

Mit der Aktion „Rest(e)los genießen“ lieferten die Fachleute Rezepte fürs Feste feiern ohne Reste. Pro Person und Jahr landen immerhin 80 Kilo Lebensmittel in der Tonne. Die Verschwendung von Lebensmitteln stand auch bei einer neuen Unterrichtseinheit in der Vorweihnachtszeit am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg und Lüdenscheid im Mittelpunkt.

„Tausche Äpfel gegen Schadstoffe“ war eine weitere Veranstaltung überschrieben. Als symbolisches„Dankeschön“ für praktiziertes Umweltbewusstsein verschenkte die Umweltberatung einen Apfel an jeden „Kunden“, der seinen Müll am Schadstoffmobil abgab.

Spielerisch brachte das Beraterteam das Thema Abfalltrennung einmal mehr in die Astrid-Lindgren-Schule in Lüdenscheid und in weitere Grundschulen des Märkischen Kreises.

Neben der Unterstützung für einen sicheren Wechsel in einen günstigeren Stromtarif spielte auch der „Trendcheck Altkleider“ eine Rolle. Die Umweltberater haben eine Liste erstellt, an Hand derer bei der Sammlung von Altkleidern Schwindler zu erkennen sind. Die Seriosität vieler Wohlfahrtssammelstellen wird über eine Kooperationsprojekt des Kreises mit beteiligten Wohlfahrtsverbänden geprüft und zertifiziert. Ein Kooperationslogo auf den dem System angeschlossenen Containern weist darauf hin.

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