Volkshochschule

Umzug 2019 für ein halbes Jahr

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Die ehemalige Albert-Schweitzer-Hauptschule ab Sommer 2019 für ein halbes Jahr zum Ausweichquartier für die VHS.

Lüdenscheid -  Der Volkshochschule (VHS) steht ein unruhiges Jahr 2019 bevor. Im Sommer muss die Bildungsstätte von ihrem angestammten Platz an der Alten Rathausstraße in die ehemalige Albert-Schweitzer-Hauptschule an die Kaiserallee umziehen.

Grund ist der Einbau eines Aufzugs, der im Innenbereich zwischen den Gebäuden Alte Rathausstraße 1 und 3 installiert wird, um künftig ein barrierefreies Erreichen der Unterrichtsräume zu ermöglichen.

 „Die Fußbodenhöhe der beiden Gebäude ist unterschiedlich und liegt 55 Zentimeter auseinander“, erklärte Falk Dietrich von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) am Dienstag im Schul- und Sportausschuss.

Der barrierefreie Zugang erfolge nach dem Einbau des Aufzugs über das Gebäude an der Alten Rathausstraße 3. Der Umzug in die ehemalige Hauptschule wird möglich, da genau zu diesem Zeitpunkt die Schüler des Bergstadt-Gymnasiums (BGL) das Gebäude wieder verlassen – eine passgenaue Übergabe also.

Wie berichtet, müssen die Schüler der Sekundarstufe I zurzeit von der Saarlandstraße zur Kaiserallee wechseln, weil Sanierungsarbeiten im BGL durchgeführt werden. 

Obwohl eine Schule, in diesem Fall die Volkshochschule, eine andere ablöst und der Zweck weiterhin die Unterrichtung von Schülern ist, muss auch eine Nutzungsänderung beantragt werden.

Eine gesetzliche Vorgabe, die bei allen Ausschussmitgliedern Kopfschütteln hervorrief. Nach dem Auszug des BGL sei in dem ehemaligen Hauptschulgebäude auch ein Datennetzumbau notwendig, erklärte Falk Dietrich. 

Noch sei nicht geklärt, in welcher Weise der VHS-Standort Knapper Straße in diesem Zusammenhang ebenfalls Veränderungen unterworfen sei, meinte VHS-Leiter Andreas Hostert.

Wenn das Gebäude leer steht, geht es an der Alten Rathausstraße richtig zur Sache: Nach Rohbauarbeiten folgt die Montage des Aufzugs. Zudem werden die Außenwände von innen gedämmt und es folgt der Austausch der Fenster nach den vorgegebenen denkmalschutzrechtlichen Vorgaben.

Direkt Anfang 2020 ist der Rückzug der VHS an den gewohnten Standort vorgesehen. Die Sanierung ist mit rund 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Da die Maßnahmen Bestandteil des Integrierten Handlungskonzept Altstadt (IHK) sind, werden 80 Prozent der Kosten vom Land gefördert.

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