Umbau im Haus Elisabeth: Gut die Hälfte ist geschafft

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Einrichtungsleiter Carsten Brinkmann freut sich, dass weitere Zimmer bezugsfertig sind. Mitte des Monats beginnt der dritte Bauabschnitt im „Haus Elisabeth“.

Lüdenscheid - Noch sind die Leitern, Farbeimer und Werkzeuge nicht ganz aus den Fluren verschwunden, werden die letzten Feinarbeiten vorgenommen. Und doch konnte Carsten Brinkmann, Einrichtungsleiter im „Haus Elisabeth“, jetzt die gute Nachricht verkünden: Der zweite Bauabschnitt ist beendet, die Bewohner können in diesen Tagen die neuen Zimmer auf den zwei Etagen beziehen.

Seit etwa einem Jahr laufen in dem Seniorenwohnheim an der Graf-von-Galen-Straße die umfangreichen Sanierungsarbeiten und es werden etwa noch acht weitere Monate folgen, bis auch das letzte Zimmer renoviert, das letzte Bad entkernt, die letzte Leitung verlegt sein wird. Etwa 2,2 Millionen Euro nimmt die Caritas in die Hand, um die Einrichtung den neuen, vorgeschriebenen Standards anzupassen. Wäre dies nicht passiert, hätte das Haus Ende 2016 schließen müssen, dann greifen neue gesetzliche Vorgaben.

Nun wurde also in den vergangenen Monaten umfangreich saniert: Zum einen in den Zimmern, die unter anderem bodentiefe Fenster und ein barrierefreies Bad erhalten haben. Zum anderen aber auch die Flure, die nicht nur wesentlich heller und freundlicher geworden sind, sondern nun auch den neuesten technischen Anforderungen und Brandschutz-Vorgaben entsprechen. „Im Vergleich zu dem noch alten Trakt ist das eine große Aufwertung“, freut sich Brinkmann.

Während in diesen Tagen nach und nach die 18 neuen Zimmer bezogen werden, denken die Verantwortlichen bereits an die nächsten Baumaßnahmen. Denn es ist gerade einmal „Halbzeit“ im „Haus Elisabeth“, zwei weitere Abschnitte werden bis Anfang des Jahres noch folgen. Und das alles – wie schon in den vergangenen Monaten – bei laufendem Betrieb. Dass sich Handwerker und Bewohner zum Teil die Flure teilen mussten, gehörte zuletzt zum Alltag im Seniorenwohnheim, hat aber im Großen und Ganzen gut geklappt. „Wir sind auch sensibel mit dem Thema umgegangen, haben die Senioren immer mal durch die Baustelle geführt und ihnen gezeigt, was hier eigentlich passiert“, verweist Brinkmann auf die Aufregung, die so ein Umbau sowie ein Umzug für ältere Menschen mit sich bringen. „Natürlich ist das Umbauen in einem leer stehenden Gebäude immer einfacher und schneller, war bei uns aber einfach nicht möglich.“

Bis Anfang 2015 werden noch 16 weitere Zimmer samt „Umlage“ saniert – sogar auf ein „Wohlfühlbad“ werden sich die Bewohner freuen dürfen, – so dass das „Haus Elisabeth“ mit dem Ende der Maßnahme auf 75 Plätze zurückgreifen kann, 68 davon in Einzelzimmern. „Aber wenn man sieht, was aus den bisherigen Zimmern und Etagen geworden ist, dann hat sich das Ganze doch gelohnt.“ - Kerstin Zacharias

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