Umbau der Brüninghauser Schule hat mit Verzögerungen begonnen

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Pünktlich zum Beginn der nass-kalten Witterung hat das beauftragte Dachdecker-Unternehmen damit begonnen, in der alten Brüninghauser Schule die Fenster im Dachgeschoss auszutauschen.

Lüdenscheid - Gute zwei Jahre ist es her, dass Kinder durch die Räume der Brüninghauser Schule tobten und sie mit Leben füllten. Wenn alles gut läuft, soll das in einigen Wochen wieder so sein. Denn pünktlich mit Beginn des nass-kalten Wetters haben an dem imposanten und für den Ortsteil nicht ganz unwichtigen Gebäude die Umbauarbeiten begonnen.

Wie berichtet, hat die Haus St. Josef GmbH die alte Schule im Frühjahr dieses Jahres gekauft – mit dem Ziel, dort eine Wohngruppe für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 12 Jahren einzurichten, die differenzierte Hilfen benötigen. Bei einem „Tag der offenen Tür“ waren die Pläne im September vorgestellt worden und die Brüninghauser sowie ehemalige Schüler hatten die Gelegenheit, noch einmal durch die alten Klassenräume zu gehen. Denn dieses Bild soll sich in den kommenden Wochen erheblich verändern. Ursprünglich hätten die Umbauarbeiten bereits Anfang Oktober anfangen sollen, bereits zum Jahresende sollten die ersten jungen Bewohner einziehen. Doch aufgrund verschiedener Umstände hatte sich die Maßnahme verzögert. „Jetzt wollen wir aber Vollgas geben und auch zwischen den Feiertagen arbeiten“, erklärt Fengels auf Anfrage unserer Zeitung. Als neue Einzugstermine wurden Ende Januar für die Gruppenleiter sowie Ende Februar für die Kinder und Jugendlichen ins Auge gefasst.

Und bis dahin gilt es, noch einiges zu tun: Den Auftakt machten in der vergangenen Woche die Dachdecker, die in der Wohnung im Obergeschoss, in das Lutz und Johanna Lüsebrink als Wohngruppenleiter einziehen werden, die Fenster austauschten. „Dann sind die Außenarbeiten erst einmal beendet und wir können mit dem Rückbau im Inneren beginnen“, verweist Fengels auf die zunehmend widrigen Wetterumstände. Konkret heißt dies, dass Wände versetzt und die Räume saniert und renoviert werden. Neben einem offenen Wohnbereich mit Essgelegenheit und Küche sollen Einzelzimmer für die bis zu acht Kinder und Jugendlichen entstehen.

Was in den bisherigen Planungen bislang nicht berücksichtigt war, ist die komplette Erneuerung des Öltanks und einiger Heizungsrohre – eine Tatsache, die die Kosten der Maßnahme um 40 000 Euro auf nun 340 000 Euro hat steigen lassen. „Mittlerweile ist der neue Öltank eingebaut und aufgefüllt, so dass wir mit dem Einbau der neuen Fenster auch Wärme in das Gebäude bekommen können.“ Und auch hinsichtlich des Brandschutzes hatten es strengere Auflagen gegeben als angenommen. „Doch nun hoffen wir, dass es bei diesem Kostenrahmen bleibt.“

Auch die Wunschbaum-Aktion unserer Zeitung kommt in diesem Jahr den Kindern und Jugendlichen des Haus St. Josef zugute. Mittlerweile sind alle Wünsche „gepflückt“ und werden nun bis Weihnachten erfüllt.

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