Berauscht über rote Ampeln

Überraschung bei Polizeikontrolle im MK: Beifahrerin gibt an, Fahrer nicht zu kennen

Eine Nahbereichsfahndung der Polizei blieb erfolglos.
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Eine kuriose Kontrolle führten Polizeibeamte am Samstagabend durch.

Kuriose Aussagen gehören zum Alltag von Polizisten. Nun sorgte eine Frau für Verwirrung.

Lüdenscheid – Gleich mit einer Fülle von Anzeigen endete am Samstagabend eine Verkehrskontrolle auf der Weststraße. Eine Polizeistreife wollte gegen 22.45 Uhr einen verdächtigen Pkw anhalten. Der Fahrer ignorierte das Anhaltezeichen und überfuhr zwei rote Ampeln. An der Ecke Kölner Straße/Lohmühlenstraße hielt der Fahrer schließlich doch an.

Bei der Durchsuchung des 30-jährigen Lüdenscheiders, der gefahren ist, fanden die Polizisten diverse Betäubungsmittel. Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis und stand unter Einfluss von Alkohol und Drogen. Der Wagen war abgemeldet, dennoch klebte auf dem hinteren Kennzeichen ein neues Landeswappen.

Zahlreiche Vergehen

Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher und leiteten Ermittlungen unter anderem wegen Urkundenfälschung, Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, grob verkehrswidrigem Fahrens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung ein.

In dem Pkw saß außerdem eine Frau. Sie bestreitet, den Fahrer zu kennen. Bei ihr wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden – im Gegenteil zu dem dritten Insassen: Der 34-jährige Begleiter aus Lüdenscheid hatte unter anderem Amphetamine bei sich sowie Druckverschlussbeutel und eine Feinwaage. Wegen des Verdachts des BTM-Handels wurde er vorläufig festgenommen.

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